Arnolt Bristol
Die Marke Arnolt geht auf Stanley Harold Arnolt II zurück, einen automobilbegeisterten Geschäftsmann in den USA. Er gründet 1950 in Chicago eine Importfirma für die britischen Marken Aston Martin, Bristol, M.G., und Rolls-Royce.
Arnolt kommt geschäftlich nach Europa, wo er 1952 auf der Automobilmesse in Turin bei Nuccio Bertone ein adrettes, auf Basis des MG TD gestaltetes Coupé und Cabrio erblickt. Er bestellt bei Bertone, der damals kurz vor der Pleite stand, 65 Coupés und 35 Cabrios. So entsteht der erste Wagen der seinen Namen trägt und nur in den USA vertrieben wird: Der Arnolt M.G.
Weitaus bedeutsamer für die Marke ist das Modell Arnolt Bristol, das wieder eine Bertone-Karosserie erhält. Die technische Basis mitsamt Motor stammt von Bristol. Der 130 PS starke Reihensechszylinder verhilft dem 900 kg leichten Roadster zu guten Fahrleistungen. Im Rennsport war der Roadster in der Zwei-Liter-Klasse nahezu unschlagbar. Es entstanden von 1953 bis 1955 nur 142 Stück, darunter auch ein Coupé.

Arnolt Bristol Arnolt-Bristol
Arnolt Bristol Bolide
