BMW
Anfangs drehte sich bei BMW alles um Flugzeuge. 1916 gilt als Geburtsjahr der Münchner Firma, die sich dann in den 20er und 30er Jahren mit Motorrädern einen guten Ruf erwarb. 1928 übernahmen die Bayern die Dixi-Werke in Eisenach, und der Dixi, ein Lizenzbau des Austin Seven, wurde zum ersten BMW-Automobil. Mit dem Typ 303 stellte BMW 1933 seinen ersten Sechszylinderwagen vor, zur Legende geriet der Sportwagen BMW 328, der viele Rennsiege errang. Nach dem Krieg kam das Werk wegen falscher Typenpolitik in finanzielle Schwierigkeiten. Zwischen der ab 1955 in Iso-Lizenz gebauten BMW Isetta und den noblen Sechs- und Achtzylinderwagen wie Barockengel, 503 und 507 klaffte eine große Lücke im Programm. Der kleine BMW 700 war die Rettung. Mit dem von einem Zweizylindermotor angetriebenen sportliche n Kleinwagen, hatte BMW nun einen VW Käfer-Konkurrent im Programm, der ungleich sportlicher und individualistischer war. Mit der sportlichen Kompaktlimousine BMW 1500 und der zur Neuen Klasse ausgebauten Produktpalette ging es in den 60er Jahren endlich wieder aufwärts, und schon bald erwarb sich die Marke den Ruf, innovative Autos zu bauen. Es folgten die Bestseller der 3er- und 5-er-Reihe. Mit dem 7er brachte BMW eine Oberklasse-Limousine gegen die S-Klasse von Mercedes in Position, die zu einem förderlichen Wettbewerb in der Oberklasse führte. Mit dem ersten Nachkriegs-Zwölfzylinder hatte BMW 1987 zudem einen spitzen Pfeil im Köcher. Der Zwölfzylinder wurde auch im neuen Sportcoupé, dem BMW 8er, verbaut, der 1989 auf den Markt kam. Heute bietet BMW auch in der Kompaktklasse mit dem 1er ein breites Portfolio, das auch die SUV X1, X3 und X5 umfasst. Mit den Roadster-Modellen Z1, Z3 und Z4, den 3er-Cabrios sowie dem Prestigemodell Z8 deckt BMW auch seit den 8ern die Bedürfnisse der Freiluftfans ab. Nicht zu vergessen die erfolgreiche Motorradsparte.