Dodge
Seit 1914 werden unter dem Namen Dodge der Gebrüder John und Horace Autos produziert. Der Erfolg stellte sich rasch ein, bereits 1920 rangierte Dodge auf dem US-Markt hinter Ford auf Platz zwei. Trotz des schnellen Wachstums blieb Dodge nicht lange unabhängig und wurde letztlich 1928 von Chrysler übernommen, wo Dodge noch heute als Konzernmarke existiert. Heute lautet das Dodge-Motto „Grab life by the horns“ (Pack das Leben bei den Hörnern), aber schon in den Anfangjahren stand Dodge nicht für teure und luxuriöse Fahrzeuge, sondern für bezahlbare und bisweilen sehr leistungsstarke Autos mit solider Technik. Zu den wichtigsten Dodge-Modellen in den Fünfzigern zählte der Coronet, der ab 1953 auf Wunsch den Hemi-V8 mit halbkugelförmigen Brennräumen unter der Haube hatte. 1967 erschien der Dodge Coronet R/T - das erste Modell einer langen Reihe von Dodge-Fahrzeugen mit der Zusatzbezeichnung "road and track", die der Marke einen sportlichen Anstrich verliehen. Auch bei den sogenannten Muscle-Cars mischte Dodge kräftig mit. Der 1966 eingeführte Charger zählte in der zwischen 1968 und 1970 angebotenen Version zu den beliebtesten US-Modellen dieser Ära. Dennoch blieb von der Eigenständigkeit der Marke Dodge innerhalb des Chrysler-Konzerns nur wenig übrig. Viele Fahrzeuge, darunter mittlerweile auch zahlreiche Vans, Geländewagen und Pickups, wurden mit wenigen Änderungen als Dodge, Plymouth oder Chrysler angeboten. Eine Ausnahme bildet der Dodge Viper, der als erster echter amerikanischer Sportwagen nach der Corvette 1992 mit einem 8,0-Liter-V10 auf den Markt kam.