Edsel

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Edsel beschreibt ein unglückliches Kapitel in der Geschichte des Ford-Konzerns. Die Marke wurde 1957 mit einer großen Werbekampagne ins Leben gerufen. Als Namensgeber diente Edsel Ford, der 1943 verstorbene Sohn von Henry Ford.

Im ersten Jahr trat die Marke mit sieben Modellen an - Bermuda, Citation, Corsair, Pacer, Ranger, Roundup und Villager-, die beim Publikum jedoch keine Begeisterung hervorriefen. Vor allem das schwülstige Design stieß auf Ablehnung. Dazu kamen Qualitätsprobleme, die sich schnell herumsprachen.

Bereits im nächsten Modelljahr wurde das Modellportfolio von Edsel zusammengestrichen, doch es half nichts: Die Marke entwickelte sich zum wirtschaftlichen Desaster und hinterließ in der Konzernkasse einen Verlust von über 250 Millionen Dollar. 1960 zog Ford die Notbremse und stellte die Marke Edsel wieder ein. Statt geplanter 200.000 bis 300.000 Autos jährlich wurden insgesamt nur 111.000 Edsel gebaut. Heute sind die Straßenkreuzer dagegen gesuchte Sammlerstücke.

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