Ghia

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Die Marke Ghia zählt seit ihrer Gründung im Jahre 1915 zu den bedeutendsten italienischen Karosseriebauern. Gründer Giacinto Ghia, geboren am 18. September 1887 in Turin, verstarb jedoch bereits 1944, sodass er die großen Erfolgs-Kreationen in der Nachkriegszeit nicht erleben konnte.

Die Geschäfte führten fortan Giorgio Albert und Felice Mario Boano. Wichtige Ghia-Arbeiten waren Lancia Aurelia B20 Coupé und der gemeinsam mit Bertone entworfene Alfa Romeo Giulietta Sprint. Großes Aufsehen erregten zwischen 1952 und 1954 die futuristisch, mit optischen Raketen-Zitaten versehenen Supersonic-Modelle auf Basis von Aston Martin-, Fiat- und Jaguar- Coupés. Die Entwürfe stammten von Giovanni Savonuzzi. In Zusammenarbeit mit Chrysler entstanden einige Experimental Cars.

Den größten Erfolg erzielte Ghia in Kooperation mit Volkswagen und der Karosseriefirma Karmann. Der VW Karmann Ghia Typ 14 rollte von 1955 bis 1974 in 445 300 Einheiten vom Band. Aus der Beteiligung an der Entwicklung des De Tomaso Mangusta mit Ford-V8 entstand die Verbindung zum US-Konzern. Seit 1973 steht der Name Ghia für die Top-Ausstattungslinien von europäischen Ford-Modellen.

Baureihen

Fahrberichte

Ghia 230 S Prototipo: Unterwegs in der grünen Flunder

7. Oktober 2010Auf Basis des Fiat 2300 S baute Ghia den Prototypen Ghia 230 S, der 1963 auf dem Turiner Salon vorgestellt wurde. Die eleganten Linien zeichnete der Karmann-Ghia-Designer Sergio Sartorelli, unter dem Blech steckt ein Gitterrohrrahmen von Gilberto Colombo.

Nachrichten

Geschichte des Autodesigns: Sinn und Emotionen - Automobildesign

29. Juli 2011Automobildesign der Nachkriegsjahren. Traditionelle Formen konkurrieren mit futuristischen Entwürfen. Hohe Ansprüche an die Raumökonomie führen zu neuen Konzepten.

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