Kaufberatung Chevrolet Corvette C3: Robuster T-Roof Sportwagen

Chevrolet Corvette C3, Baujahr 1979

Dank ausgereifter Technik und einer Kunststoffkarosserie gilt die Corvette der C3-Reihe als robust und langlebig. Rostschäden am Rahmen sowie sorglose Vorbesitzer können den (Fahr-)Spaß jedoch verderben.

Anstelle von Rostschäden kann die Kunststoffkarosserie der Corvette Risse aufweisen, ansonsten gilt das Plastikkleid als beinahe unverwüstlich. Rempler oder Steinschläge lassen sich schnell und relativ einfach ausbessern. Der Stahlrahmen bietet dem Rost dagegen viele Angriffsflächen, zum Beispiel an den vorderen Endspitzen. Neben den stählernen Radhäusern sind oftmals auch die A-Säulen und die Windschutzrahmen angegriffen. Zu den Problemzonen zählen zudem die Befestigungspunkte der hinteren Radaufhängung und die Quertraverse, an der das Differenzial aufgehängt ist. Schlecht passende Klappscheinwerfer können ein Indiz für einen Unfall sein.

Wertungen
Alltagstauglichkeit
6 Sterne
Ersatzteillage
6 Stern
Reparaturfreundlichkeit
4 Stern
Verfügbarkeit
6 Sterne
Nachfrage
4 Sterne
Unterhaltskosten
6 Sterne

Sorgfältig gewartet sind amerikanische V8 gut für sehr hohe Laufleistungen, einzig die Kühlsysteme sind im Verbund mit der geringen Ölmenge nicht für Dauervollgas - oder Innenstadtverkehr ausgelegt. Wer Hitzeschäden vermeiden will, kommt um ein optimiertes Kühlsystem und einen zusätzlichen Lüfter nicht herum. Bei nachlässiger Wartung leiden die Motoren unter Ölschlammbildung - Aufschluss gibt ein Blick unter die Ventildeckel. Der Umlenkhebel der Lenkung ist oft verschlisssen. Gleiches gilt - je nach Fahrweise des Vorbesitzers - für Fahrwerk und Differenzial. Bei der Probefahrt auf Geräusche und Spurtreue der Hinterräder achten (leichtes Versetzen gilt jedoch als normal).

Preisentwicklung
Bei Einführung 1968 (Chevrolet Corvette C3)   36.714 Mark
Bei Produktionsende 1982 (Chevrolet Corvette C3)   45.900 Mark

Unterm Strich kennen Corvette-Besitzer kaum Ersatzteilsorgen, zudem sind die Preise für Verschleißteile noch recht moderat. Gewarnt sei jedoch vor der bisweilen miserablen Qualität vieler in den USA nachgefertigter Teile (besonders im unteren Preissegment). Kunden fahren mit den Spezialisten der heimischen Szene besser.

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