Jetzt also doch eine große Auktion: Nachdem der Unternehmer Hans-Günther Zach im vergangenen Jahr vergeblich einen Käufer für seine komplette Rolls-Royce-Sammlung suchte, werden 26 seiner Edelkarossen nun einzeln in Monaco versteigert.
Rolls-Royce-Sammlung mit dem Stern von Indien
Der hessische Unternehmer hat sich zudem entschlossen, auch den Glanzpunkt seiner Sammlung, den Rolls-Royce 40/50 HP Phantom II Continental bei RM Auctions einzuliefern (Lot 250). Dieser Rolls-Royce wurde einst für den Maharadscha von Rajkot gebaut und bekam wegen seiner besonderen Farbkombination und der Karosserieteile aus poliertem Aluminium den Beinamen "Stern von Indien". Das Estimate liegt bei 450.000 bis 600.000 Euro.
Weitere Highlights der Rolls-Royce-Sammlung sind ein 1935er 20/25 hp Balloon Car Sport Roadster (Lot 228), Estimate 80.000 bis 100.000 Euro, ein Silver Ghost Pall Mall aus dem Jahr 1923 (Lot 245) für 150.000 bis 200.000 Euro und ein 1920er Silver Ghost Coupé de Ville für 200.000 bis 280.000 Euro. Insgesamt werden 26 edle Rolls-Royce versteigert.
The one and only - BMW Bügelfalte
Der höchste Preis im siebenstelligen Bereich wird für die Bügelfalte mit Losnummer 297 erwartet. Charakterisch und für den Spitznamen verantwortlich ist das Design der Kotflügel. Das Unikat mit Chassis-Nummer 85032 ist eines von drei für die Mille Miglia gebauten Rennwagen, die BMW 1938 bei dem legendären Rennen einsetzte - und den Klassensieg holte. Und nur dieses Exemplar, welches nun versteigert wird, trägt das zukunftsweisende Design, das von vielen Rennsportwagen der Nachkriegszeit übernommen wurde.
Schön, schöner - Birdcage
Losnummer 292 verspricht einen heißen Bieterwettstreit. Der 1960er Maserati Tipo 61, besser bekannt als Birdcage wegen seines 36 Kilogramm leichten Gitterrohrrahmens, gehört zu den begehrtesten historischen Rennwagen. Rund 2,4 bis 2,6 Millionen Euro werden erwartet. Der Maserati wir dvon einem 250 PS starken 2,9-Liter-Vierzylindermotor angetrieben, besitzte ine DeDion-Hinterachse und vier Scheibenbremsen.
Auktion findet während des Monaco-GP Historique statt
Der Katalog der Auktion, die im Rahmenprogramm des 7. Grand Prix Historique de Monaco (1. und 2. Mai) stattfindet, umfasst 98 Fahrzeuge: Darunter finden sich neben sportlichen Aston Martin, Jaguar, Maserati, McLaren und Alfa Romeo auch 14 Ferrari, die dem Titel der Veranstaltung - "Sporting Classics of Monaco" - Rechnung tragen. Zwei Ferrari sollen die Zwei-Millionen-Marke knacken: Ein 250 GT LWB Tour de France von 1957 (Lot 256, Schätzpreis 2 bis 2,5 Millionen Euro) und der letzte von sechs gebauten Ferrari 400 Superamerica Cabriolet Pininfarina von 1962 (Lot 221, 1,95 bis 2,45 Millionen Euro).
Alle Lots finden Sie in unserer Fotoshow.





