In Monaco wird am 30. April ein 1968er Lancia Flaminia Super Sport Coupé aus dem Vorbesitz von Rowan Atkinson alias Mr. Bean angeboten.
Lancia Flaminia Double Bubble von Rowan Atkinson
Er macht meist wenig Worte und bringt dennoch alle zum Lachen: Der britische Schauspieler Rowan Atkinson. Was viele nicht wissen: Der britische Komiker, der als Mr. Bean weltbekannt wurde, ist ein echter Autonarr. 1992 kaufte Rowan Atkinson das silberne Coupé, das wegen der beiden Dachauswölbungen der Zagato-Karosserie auch Double Bubble genannt wird. 1999 verkaufte er es an einen Ferrari-Sammler, der es in drei Jahren komplett restaurierte. 120.000 bis 150.000 Euro erwartet das Auktionshaus für die Flaminia.
Winzige Cabrios für die engen Sträßchen der Corniche
Das ideale Fahrzeug für den Frühsommer an der Cote d'Azur kommt als erstes Auto unter den Hammer: Ein Fiat 500 Jolly Beach Car aus dem Jahr 1970. Das mit Strohsitzen ausgestattete Strandauto mit Losnummer 101 soll 8.000 bis 12.000 Euro erzielen.
Wer hier den Zuschlag nicht erhält, bekommt bei Lot 120 (2003er Smart Crossblade, Estimate 14.000 bis 18.000 Euro) und Lot 130 (1971er Fiat 500 Jolly Beach Car, Estimate 20.000 bis 30.000 Euro) zwei weitere Möglichkeiten, ein winziges Cabriolet für die schmalen Küstenstraßen und engen Innenstädte zu ersteigern.
Wer es größer mag, sollte sich Lot 148 genauer anschauen. Das Rolls-Royce Corniche Cabrio von 1971 kostet wenig mehr, als ein gut ausgestattetes BMW 3er-Cabrio. Das Estimate liegt bei 45.000 bis 65.000 Euro.
San-Remo-Gewinner: 1972er Lancia Fulvia
Wer mehr Wert auf Motorsporthistorie legt, kann einen echten San Remo-Sieger ersteigern. Mit Losnummer 128 geht ein 1971er Fulvia HF1600 Gruppe 4 Werks-Rallyeauto ins Versteigerungsrennen. 1972 holte das zur Versteigerung kommende und klassisch in Rot lackierte Coupé mit mattschwarzer Motorhaube den Gesamtsieg bei der Rallye San Remo. Das Estimate liegt dementsprechend hoch bei 135.000 bis 165.000 Euro.
Die schönen Italiener - Lamborghini Miura, Ferrari 275, Maserati 250F
Preislich aufwärts geht es mit Losnummer 126, einem 1967er Lamborghini Miura P400 Coupé, das 350.000 bis 400.000 Euro erzielen soll. Im gleichen Preisrahmen liegt Losnummer 147, ein echter Formel-1-Monoposto von Maserati. Der 250F ist ein bei Cameron Millar entstandenes Replica und wird auf 350.000 bis 450.000 Euro geschätzt.
Der Millionen-Euro-Grenze nähert sich der 1966er Ferrari 275 GTB Alloy Berlinetta an, der 680.000 bis 840.000 Euro bringen soll. Bei einer bis 1,2 Millionen Euro liegt das 1949er Ferrari Tipo 166/195 Inter Cabriolet mit einer Karosserie von Vignale.





