Tobias Friedrich vom Auktionshaus Seidel & Friedrich zieht eine positive Bilanz: "Wir sind eigentlich rundum zufrieden. Zwar fanden die drei teuersten Fahrzeuge keinen Käufer, doch sonst haben wir fast alle Lose verkauft."
Werksrennwagen Mercedes-Benz 280 E bringt 40.000 Euro
Wie erwartet war der 1977er Mercedes-Benz-Rennwagen vom Typ 280 E der Baureihe 123 eines der begehrtesten Fahrzeuge. Erst bei 40.000 Euro fiel der Hammer. Das Fahrzeug aus dem Vorbesitz von Alfred Kling startete bei der Rallye London-Sydney 1977 und wurde 1978 erstmals angemeldet.
Im Nachverkauf wurden noch weitere Fahrzeuge verkauft, sodass Friedrich eine Verkaufsquote von mehr als 52 Prozent bekannt gibt. "18 der 34 Fahrzeuge wurden definitiv verkauft", sagt Friedrich.
Einige der Auktionslose erreichten zwar nicht ihr Limit, doch nach der zweiten Ausgabe der Classic Cars Auktion sieht Tobias Friedrich die Zukunft der Veranstaltung gesichert. "Zum ersten Mal sind wir in diesem Jahr ins Plus gekommen. Unsere Auktion etabliert sich."
Zwei weitere Auktionen im Jahr 2010
Für das laufende Jahr sind bereits zwei weitere Auktionen angedacht: "Im September werden wir bei entsprechender Nachfrage eine Classic Cars Auktion veranstalten. Fest im Terminkalender steht dagegen schon die Mercedes-Auktion am 27. November in Zusammenarbeit mit Mercedes. Im Auktionskatalog werden zwischen 20 und 40 klassische Fahrzeuge von Mercedes und rund 50 Positionen Automobilia zu finden sein."
Die vorläufigen Auktionsergebnisse der Classic Cars-Auktion vom 22. Mai gibt's in unserer Fotoshow.





