Melkus

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Heinz Melkus gründete 1959 in Dresden die gleichnamige Firma, um in der DDR Rennsportfahrzeuge zu bauen. Der Dresdner Ingenieur und erfolgreiche Motorsportler konstruierte 1969 ein Sportcoupé mit Mittelmotor und Flügeltüren.

Der Melkus RS genannte Wagen baute auf dem Rahmen und Fahrwerk des Wartburg 353 auf und besaß dessen Zweitaktmotor. Der Dreizylinder mit einem Liter Hubraum wurde dank anderer Vergaser und einer Überarbeitung des Auspuffsystems auf eine Höchstleistung von 70 PS gebracht. Rund 165 km/h Höchstgeschwindigkeit erreicht die Serienversion des Melkus RS. Rennversionen mit bis zu 100 PS sollen eine Geschwindigkeit von mehr als 200 km/h erreichen.

Die Karosserie des Melkus RS 1000 besteht aus GFK und Aluminium, damit wurde ein Leergewicht von rund 750 Kilogramm realisiert. 101 Exemplare des Melkus RS 1000 sollen entstanden sein. Berechtigt zum Kauf waren in der DDR nur ausgewählte Personen, die außerdem eine Fahrerlizenz des "Allgemeinen Deutschen Motorsport-Verbandes" vorweisen mussten.

Baureihen

Fahrberichte

Melkus RS 1000: Gelb-Wechsel

5. Februar 200770 PS, aber nur 800 Kilogramm Leergewicht - ein brisanter Mix, der viel Fahrspaß verspricht. Besonders dann, wenn das darum herum gebaute Auto rennsportliche Gene in sich trägt. Wir fuhren einen nagelneuen Melkus RS 1000, Baujahr 2006.

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