Mercedes-Benz
Karl Benz und Gottlieb Daimler bauten 1886 unabhängig voneinander die ersten Benzin-Motorwagen. 1926 wurden die Firmen Benz und Daimler zur Daimler-Benz AG vereint, die Fahrzeuge hießen künftig Mercedes-Benz. Kurz zuvor hatte die Kompressor-Ära begonnen, die nun mit den Mercedes-Benz SSK, SSKL und Silberpfeilen auf der Rennpiste beziehungsweise Mercedes-Benz 500 K und 540 K in Kreisen der feinen Gesellschaft ihre Blütezeit erlebte. Ab 1931 gab es mit dem Mercedes-Benz 170 ein preisgünstiges Mittelklassemodell. Die Typenbezeichnung 170 blieb nach dem Krieg im Programm. Später wurde das entsprechende Marktsegment mit dem Ponton besetzt. Besondere Anerkennung fanden nach wie vor die Wagen der Oberklasse wie der Typ 300 und der legendäre Sportwagen Mercedes-Benz 300 SL mit Flügeltüren. Auch die Nachfolger des Ur-SL sind mittlerweile zu gesuchten Klassikern gereift und repräsentieren die Mercedes-Tugenden Sicherheit, Zuverlässigkeit und wertige Konstruktion.
Mercedes gehört seit jeher zu den Premiumherstellern und zeichnet sich durch hohe Qualität und durchdachte Konstruktionen aus. Am besten transportiert das die Mercedes-Benz S-Klasse, der Technologieträger von Mercedes, in dem die Stuttgarter demonstrieren, was auf dem Gebiet der Fahrzeug- und in erster Linie der Sicherheitstechnik machbar ist. Das automobile Extrem von Mercedes ist die Baureihe W 100, die von 1964 bis 1981 in Handarbeit hergestellt wurde. Die Staatslimousine war einst Statussymbol für Staatschefs, Popstars und Besserverdienende und bot jeden erdenklichen Komfort.
Für die heute so populäre E-Klasse legte Mercedes mit der W 123-Baureihe und dem Nachfolger W 124 den Grundstein. Mit dem Baby-Benz, dem 190er der Baureihe W 201, bewegte sich Mercedes auf die kleineren Fahrzeugklassen zu, mit A- und B-Klasse, R- und M-Klasse wurden neue Fahrzeugkategorien eingeführt. Zu den am längsten gebauten Fahrzeugen gehört mit dem G-Modell von Mercedes der urige Geländewagen, der seit 1979 - äußerlich fast unverändert - in Graz gefertigt wird.