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1. Schloss Bensberg Classics: Die Jury- hochkarätig wie die Klassiker

Experten-Runde: Die FIVA-A-Veranstaltung Schloss Bensberg Classics trumpft bei ihrer Premiere mit einer illustren Jury auf: Walter de Silva, Giorgetto Giugiaro, Jackie Ickx, Bernd Ostmann, Jürgen Lewandowski, Xiao Hui Wang, Stephen Bayley und Alfredo Häberli.


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Foto: Schloss Bensberg Classics

Jury-Präsident Walter de Silva.

Jury-Präsident Walter de Silva.

Unter dem Jury-Vorsitz von Walter de Silva, Leiter Konzern Design der Volkswagen Group, kommt den acht Experten die wichtige Aufgabe zu, die Sieger des Concours d'Elegance der 1. Schloss Bensberg Classic zu küren.

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Die Auto-Designer: Walter de Silva und Giorgetto Giugiaro

Jury-Präsident Walter de Silva ist seit 2007 Leiter Konzern Design der Volkswagen Group und verantwortet die Designlinien aller Pkw-Marken im Konzern. Der heute 58-Jährige stammt aus dem italienischen Lecco und begann seine Karriere 1972 beim Fiat-Designzentrum. Anfang der 80er Jahre war de Silva Leiter des Bereichs für Industriedesign und Automobile am Instituto Idea in Turin. 1986 übernahm er die Leitung des Alfa-Romeo-Designzentrums. 1999 wurde er Leiter des Seat S.A. Designzentrums, wo er unter anderem für den neuen Seat León, den Altea und den Toledo verantwortlich zeichnete. Ab März 2002 war er für das Design der Markengruppe Audi mit den Marken Audi, Lamborghini und Seat verantwortlich. In seine Zeit bei Audi fallen Modelle wie der Q7 (2005), der Audi TT (2006) und der Audi R8. Walter de Silva erhielt zahlreiche Designauszeichnungen, u. a. 2004 den Preis "Das schönste Automobil der Welt" für das Design des Audi A6 und des Lamborghini Murciélago Roadster
 
Giorgetto Giugiaro - Er gilt als einer der bedeutendsten Designer unserer Zeit. Der Großvater malte Kirchenfresken, sein Vater Mario war Kunstmaler. Der junge Giorgetto besuchte tagsüber eine Turiner Kunstschule, danach übte er sich in Abendklassen in Technischem Zeichnen. 1955 kam die Entscheidung: Giugiaro hatte eine Leidenschaft fürs Zeichnen von Autos entwickelt und Dante Giacosa, der Technische Direktor von Fiat, sah seine Skizzen, erkannte Giugiaros Talent und holte ihn zu Fiat. Der Rest ist Automobilgeschichte. Schon 1959 wurde er – mit 21 – Chef von Nuccio Bertones Styling Centre. Ende der 60er Jahre gründete er seine eigene Firma Italdesign, für die er seitdem rund 200 Autos zeichnete, allen voran den VW Golf der ersten Generation. Giugiaro wurde mit zahllosen internationalen Preisen ausgezeichnet.
 
Die Kunstschaffenden: Alfredo Häberli,
Stephen Bayley und Xiao Hui Wang

Alfredo Häberli ist ein international etablierter Designer mit Sitz in Zürich, von wo aus er für einige der führenden Unternehmen der Design-Industrie aus ganz Europa arbeitet. Geprägt durch seine frühe Kindheit in Argentinien, vermag er in seinen Entwürfen Tradition und Innovation sowie Witz und Neugierde zu vereinen. Das Ergebnis sind Produkte mit starker Emotionalität und viel Funktion, die 2008 an seiner eigenen Retrospektive "SurroundThings" im Museum für Gestaltung Zürich ausgestellt wurden und für die er anlässlich der Internationalen Möbelmesse in Köln von der Zeitschrift Architektur & Wohnen den Titel "Designer des Jahres 2009" erhielt.

Stephen Bayley - Der 58-Jährige gehört zu den bekanntesten Koryphäen auf den Gebieten Design, Architektur und Populärkultur. Der Autor, Kritiker, Kolumnist, Kurator, Rundfunkmitarbeiter und Berater war als erster Direktor an der Gründung des Londoner Design Museum beteiligt. Seit fast 30 Jahren spricht er in Zeitungen, im Radio und im Fernsehen über alles, was mit Kunst im Alltag zu tun hat, und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Seither haben seine Bücher und Artikel die Wahrnehmung der Menschen von "Design" geprägt. Bayley wurde 1951 in Cardiff geboren, studierte in Manchester und Liverpool. Bayley schreibt u. a. für "GQ", "Car" und den "Observer" und ist Kolumnist der "Times". Tom Wolfe sagte über ihn: "Kein anderer meldet sich mit so interessanten Beobachtungen zu Stil, Geschmack und modernem Design zu Wort."

Xiao Hui Wang ist eine chinesische Fotokünstlerin,  die auch als Buchautorin und Filmemacherin arbeitet. Seit 1986 lebt sie in München und inzwischen auch in Shanghai. Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde Wang bereits mehrfach international ausgezeichnet. Bis heute veröffentlichte sie mehr als 40 Bücher, vor allem Bildbände. Ihre Autobiographie "Mein visuelles Tagebuch" ist seit Jahren ein Bestseller und gewann wichtige Buchpreise in China. Im Herbst 2006 erschien es bei Hoffmann und Campe in deutscher Sprache. Seit 2001 hat Wang eine Professur an der Tongji-Universität Shanghai. Dort wurden von ihr im Jahr 2003 das Institut "Xiao Hui Wang Art Workshop" und im Jahr 2006 das "Tongji International Media Art Center" (TIMAC) gegründet. Sie ist ferner Art-Direktorin der Autostadt "German City" in Shanghai. Wang wurde in der Hongkonger Zeitschrift "Phoenix Life" als einer von 50 Chinesen genannt, die die Welt von morgen beeinflussen werden. 2008 wurde sie in China als "Artist of the Year Award" und "Top 10 Designer" und in der Schweiz als "Star Artist” in "Art Masters” ausgezeichnet.

Die schreibende Zunft: Bernd Ostmann und Jürgen Lewandowski

Bernd Ostmann - Als Chefredakteur von auto motor und sport ist Bernd Ostmann einer der wichtigsten deutschen Motorjournalisten. Der 1951 in Stuttgart geborene Ostmann absolvierte nach einer Maschinenschlosserlehre ein Ingenieurstudium an der Staatlichen Fachschule Esslingen. 1976 trat der 25-Jährige als Sportredakteur in die Redaktion von auto motor und sport ein. 1994 wurde er Chefredakteur der Zeitschrift und verantwortet auch den Ableger Motor Klassik. Seit 2001 ist Ostmann verantwortlich für die redaktionelle Gesamtleitung der auto motor und sport-Gruppe des Verlages.

Jürgen Lewandowski  - 1950 geboren, startete Lewandowski seine berufliche Karriere - nach dem Studium von Germanistik und Anglistik - 1975 bei auto motor und sport und wurde im Herbst 1977 Ressortleiter "Automobil" bei dem Technikmagazin "hobby", bevor er 1979 als Ressortleiter "auto + verkehr" zur "Süddeutschen Zeitung" in München gerufen wurde. Seit 2001 arbeitet er als Berater für die Ganske Verlagsgruppe in Hamburg und als Autor für mehrere Publikationen - so die "NZZ am Sonntag", die "FAZ" und "FAZ am Sonntag", "RAMP" und "Car" in Südafrika. Außerdem sind mittlerweile zusammen mit dem "NZZ"-Fernsehformat einige Filme zu Autothemen entstanden.

Der Rennfahrer: Jacky Ickx

Jacky Ickx, 64, trat in seiner über 30-jährigen aktiven Zeit in den unterschiedlichsten Motorsport-Disziplinen an. Schon mit 18 Jahren wurde er mit einer Zündapp belgischer Trial-Meister. Seinen ersten Einsatz in einem Formel-1-Wagen hatte er 1966 beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring. 1968 feierte Ickx auf Ferrari im verregneten Rouen seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Bis 1979 errang Ickx bei 116 Formel-1-Rennen acht Grand-Prix-Siege und wurde zweimal Vize-Weltmeister (1969 und 1970). Legendär sind seine sechs Erfolge bei den 24 Stunden von Le Mans. Hinzu kommen zahlreiche weitere Siege bei anderen Rennen, darunter der Rallye Paris-Dakar 1983 mit dem Schauspieler Claude Brasseur als Beifahrer.


1. Schloss Bensberg Classics: Rallye Historique - Nennungen
Startnummer Fahrzeug Baujahr
1 Rolls-Royce Silver Ghost 1914
2 Amilcar C2 1922
3 Bugatti Type 35 T 1926
4 Ford A Pick-up Typ A 1928
5 Ford A Coupé Deluxe 1930
6 Bentley Blower 1930
7 Lagonda M 45 1934
8 MG VA 1936
9 Lagonda LG 45 Rapide 1937
11 Horch 930 V 1939
12 Alvis 4.3 SWB Open Tourer 1939
15 Alvis Speed 25 1939
16 Buick Super 8 1947
17 Jaguar XK 120 FHC 1952
18 Frazer-Nash Mille Migla 1952
20 Volkswagen Käfer Kamei 1952
23 Fiat Otto Vu V8 1953
25 Aston Martin DB 2/4 DHC 1954
27 Rolls-Royce Silver Down Hopper 1954
28 Mercedes-Benz 300 SL 1955
29 Porsche 356 Speedster 1955
30 Mercedes-Benz 300 SL-R 1957
31 VW Karmann Ghia Typ 14 Cabrio 1958
32 BMW 503 Cabrio 1957
33 Volkswagen Käfer Cabriolet 1958
34 Denzel 1958
35 Porsche 356 A Convertible 1959
36 Borgward Isabella Coupé Cabrio 1959
38 Volkswagen Rometsch Coupé 1959
40 BMW 503 Coupe SD 1960
41 Facel Vega HK 500 1960
42 Ford Thunderbird Cabrio 1960
44 Austin Healey MKII Rallye 1961
45 Mercedes-Benz 190 SL 1961
46 Skoda Octavia TS 1961
47 Ferrari 250 California 1961
49 Porsche 356 B Coupe 1962
52 Skoda Octavia 1963
53 Volkswagen Käfer Herbie 1966
55 Aston Martin DB 5 1964
58 Mercedes-Benz 230 SL 1965
59 Alfa Romeo Giulia Spider 1964
60 Porsche 356 C 1965
62 Volkswagen T1 Lufthansa Bus 1965
63 Mercedes-Benz 250 SE/Coupé 1966
64 Ferrari 275 GTS 1966
65 Sunbeam Tiger 1966
66 Ferrari 330 GTC 1966
67 Lamborghini 400 GT 1966
69 VW Karmann Ghia Typ 34 Cabrio 1968
70 Bentley T1 1969
71 Audi 100 Coupé 1969
72 Ferrari 365 GTC 1969
73 Porsche 911 T Targa 1969
74 Volkswagen T1 Samba-Bus 1969
75 Volkswagen 411 1970
78 Ferrari Dino gt 1971
81 Volkswagen Buggy 1971
83 Volkswagen Post Fridolin 1972
84 Porsche 911 RS 1973
85 Volkswagen SP2 1973
90 VW Porsche 914/4 1973
95 Volkswagen Käfer ADAC 1977
99 Volkswagen Iltis 1979
Autor: kkl
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