1983 startete Jackie Ickx mit seinem Co-Piloten Claude Brasseur bei der Rallye Paris-Dakar. Als Fahrzeug wählten die beiden ein Mercedes-Benz 280 GE, der abgespeckt wurde, eine aerodynamisch optimierte Karosserie bekam und zu guter letzt wurde die Leistung des 2,8-Liter-Sechszylinders auf 220 PS gesteigert. Lohn der Mühen war ein erster Platz. Weitere sportliche Erfolge fuhren unter anderem Clay Regazzoni, Rolf und Uwe Seitz sowie Heinrich Wangler ein.
Der ideale Einsatzwagen für alle schwierigen Aufgaben
Das Mercedes G-Modell hat immer noch seinen festen Platz als (Bergungs-) Fahrzeug bei Streitkräften, bei Hilfsdiensten, bei Polizei und Feuerwehren. In den letzten drei Dekaden hat sich das Urgestein der alltagstauglichen Geländewagen bewährt und wurde durch allerlei Komfortausstattung für den täglichen harten Einsatz optimiert.
Ein besonderer Passagier gehört schon seit 1980 zu den Mercedes G-Modell-Fans. Papst Johannes Paul II bekam das erste Papamobil, mit dem auch Geländepassagen bewältigt werden konnten. Das in perlmutt lackierte Papst-Mobil war zunächst als offenes Fahrzeug im Landaulet-Stil konzipiert, nach dem Attentat auf Johannes Paul II wurde die abnehmbare Glaskuppel jedoch fest installiert.
Die australische Armee orderte 1.200 Sechsachser
Im militärischen Bereich gehört der Mercedes G zur Grundausstattung vieler Armeen. Eine große Anzahl von Sonderaufbauten lassen die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten zu. Zuletzt bestellte die australische Armee insgesamt 1.200 G-Modelle, 600 davon als neue Dreiachser-Variante, um die Nutzlastforderungen erfüllen zu können.
Argentinien, Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Kanada, Malaysia, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweiz und die USA gehören zu den Ländern, deren Armeen/ Bundespolizei sich auf das Mercedes G-Modell verlassen.






