90 Jahre BMW: Mit einem Propeller fing alles an...

Und dann kam 1972 der M1, nun zunächst der BMW Turbo genannte Prototyp: Mit Vierventiltechnik und dem Zylinderkopf der CSl-Rennmotoren leistete der Sechszylinder im M1 277 PS und zeigte, was möglich war. Ab 1978 bis 1980 wurden 460 Exemplare gebaut. Für die Entwicklung und Produktion wurde die BMW Motorsport GmbH gegründet - seitdem eine feste Größe, wenn es um die ganz sportlichen BMW geht.

1987: Erster deutscher Zwölfzylinder seit den 1930ern

Neues Flaggschiff der BMW-Autoflotte ist der 750i. Sein Fünfliter-V12 wiegt nur 240 Kilogramm, leistet 300 PS und drückt 450 Nm auf die Kurbelwelle. Höchstwerte im Serien-Automobilbau.

1988: Z1 - extravaganter Zweisitzer

Ein neues Karosserikonzept findet mit dem Z1 Einzug in den deutschen Automobilmarkt. Ein selbsttragendes Rahmengerüst, das an ein Monocoque erinnert trägt eine extravagante Haut mit elektrisch versenkbaren "Türen". Nur der Motor wird kritisiert - es ist der Serienmotor des 325i mit nur 170 PS.

1999: Einstieg in das Geländewagen-Segment

BMW stellt den X5 als Sports Activity Vehicle vor. Hinter dem modischen Namen steckt ein eher für die Straße geeigneter höhergelegter 5er, wie Spötter meinen. Dem Erfolg tut das keinen Abbruch – 2003 folgt sein kleinerer Bruder, der X3. Dieser besitzt das xDrive getaufte Allradsystem, das die Antriebskräfte stufenlos und vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt.

2000: Hochpreis- und -Leistungsauto: Z8

Zwölf Jahre nach dem Z1 kommt ein legitimer Nachfolger. Mit dem Z8 will BMW seine technische Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Auf dem selbsttragenden Aluminium-Spaceframe lliegt eine aufregend gezeichnete Haut aus dem gleichen Leichtmetall. Alle Karosserieteile sind verschraubt. Ergebnis war eine hohe Karrosseriesteifigkeit bei wenig Gewicht. Angetrieben wurde das in 5.700 Exemplaren gebaute Fahrzeug von einem Fünfliter-V8 mit 400 PS. Für den etwa 120.000 Euro teuren Z8 gab BMW eine Nachkaufgarantie für Ersatzteile von 50 Jahren.

2004: Motor aus Leichtmetallverbund und kleiner BMW

Dank der neuen Gusstechnologie kann das Gewicht eines Sechszylinder-Reihenmotors auf 165 Kilogramm reduziert werden. Im gleichen Jahr erscheint der 1er, der die Modellpalette nach unten ausweitet. BMW bleibt auch bei dem Kompaktwagen seiner Heckantriebs-Philosophie treu.

Aktuell will sich BMW mit seiner EfficientDynamics getauften Antriebsstrategie zukunftsfähig machen. Neben Bremsenergierückgewinnung, Auto Start Stop Funktion und Twin Turbo Technologie verfolgt BMW weiterhin mit dem Hydrogen 7 die Antriebstechnologie mit Wasserstoff.



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kkl

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