Mittlerweile gehört die Isetta zu dem Inbegriff der Wirtschaftswunderjahre in der die junge Republik mobil wurde.
Aus Revoltas Iso-Isetta wurde in einem Jahr die BMW-Knutschkugel
Mobil, zu einem kleinen Preis, schließlich kostete das eiförmige Motocoupé damals 2.550 D-Mark - bei einem durchschnittlichen Wochenlohn eines Arbeiters von 90 Mark durchaus erschwinglich. Und schließlich reichte dann auch irgendwann das Geld aus, um mit der Isetta und maximal 85 km/h in Richtung Bella Italia zu starten - zurück in ihre Heimat. Denn 1954 stand die Ur-Isetta der italienischen Firma Iso auf dem Genfer Auto Salon. Dort entdeckte sie ein BMW-Händler und die Münchener erwarben die Isetta-Lizenz, verbauten einen 250 Kubikzentimeter großen Einzylinder, legten das italienische Gewand in andere Falten und brachten ein Jahr später die Isetta auf den Markt.
Mit großem Erfolg: 1956 wurde die Modellpalette um eine 300 Kubik-Version mit 13 PS ausgebaut, beide Modelle gab es in einer noblen Export-Ausführung mit seitlichen Klappfenstern und besserem Fahrwerk. 1957 verkaufte BMW bereits 40.000 Modelle, 1962 war dann nach insgesamt 161.728 Isetta-Modellen Schluss.




