Bremen Classic Motorshow: Nordische Kühle und italienisches Feuer
Die Bremen Classic Motorshow zeigte vom 5. bis zum 7. Februar 2010 interessante Fahrzeuge - unter anderem die 100 Jahre Alfa Schau mit Exponaten aus dem Werksmuseum. Der Privatmarkt war stiefmütterlich im zugigen und kalten Parkhaus untergebracht.
Auf der Bremen Classic Motorshow bildete der 100. Geburtstag von Alfa Romeo in Halle 5 den wichtigsten Schwerpunkt. Stefano Agazzi hatte das Werksmuseum in Arese leer geräumt und eine wirklich traumhafte Kollektion klassischer Alfa nach Bremen gebracht. Das Spektrum reichte vom legendären P3 über den 8C 2900 in Le Mans-Spezifikation, die Formel 1-Alfetta Tipo 159 und den Disco Volante bis hin zum Bertone-Prototypen Carabo. Mittelpunkt waren der von Motor Klassik im Vorfeld gefahrene Alfa Romeo Tipo 33 Stradale und sein modernes Pendant, der 8C Spider.
Auch die Wolfsburger Autostadt zollte dem Autoland Italien Tribut und zeigte auf dem großzügigen Stand sowohl einen Lancia Lambda als auch einen Lamborghini Countach, flankiert von einem Hansa 1500 und einem handlichen Kleintransporter der Wirtschaftswunderzeit, dem Lloyd LT 500. Auf dem Stand des C.H.R.S.N. war neben diversen Abarth und Alfa Romeo als Blickfang auch ein extrem rarer Bizzarrini P 538 auszumachen, ein Renn-Spider mit einem V8 aus dem Chevrolet-Corvette-Programm. Keinen Ruhm erntete die Bremer Messe mit der schon oft kritisierten Unterbringung des Privatmarktes: Anbieter und Interessenten mussten sich zum wiederholten Mal in einem eiskalten, zugigen und schlecht beleuchteten Parkhaus treffen.
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