Basis des DOX ist die Wertentwicklung von 88 Oldtimermodellen aus sieben Ländern, die aus rund 200.000 Gutachten und Bewertungen von Classic Data ausgewählt wurden.
Die deutschen Klassiker sind die besten Performer
Dabei werden ausnahmslos Nachkriegsfahrzeuge in den Bewertungspool herangezogen, um Verfälschungen durch besonders wertvolle Sammlerstücke zu vermeiden.
Der Anfangswert wurde auf 1.000 Punkte gesetzt, aktuell steht der DOX bei 1.732 Punkten. Der durchschnittliche Wertzuwachs beträgt seit 1999 5,7 Prozent pro Jahr. Die beste Performance legen erwartungsgemäß die deutschen Fahrzeuge von Herstellern wie Mercedes, BMW, Audi, Porsche oder Volkswagen aufs Parkett. Deren Index beträgt am 3. Dezember 2009 exakt 2.116 Punkte. Deutlich schwächer stehen derzeit britische (1.486 Punkte) und italienische (1.740 Punkte) Klassiker da.
Wie der VDA meldet, soll der neue DOX ein seriöses Werkzeug sein, um Oldtimer als Kapitalanlage mit anderen Anlageformen zu vergleichen. Allerdings empfiehlt der VDA den Investoren, Gutachten von erfahrenen Sachverständigen einzuholen, um den technischen Zustand und die Originalität zu überprüfen. Nicht zu vernachlässigen ist bei einem mechanischen Meisterwerk wie einem Oldtimer natürlich auch der Unterhalt und die Kosten für die Instandhaltung.
Idealerweise verlässt sich der Anleger zudem auf seinen guten Geschmack bei der Auswahl des Anlageobjekts. Denn wenn der Oldtimer nebenbei noch zum geliebten Hobby wird, profitiert der Eigner gleich mehrfach.




