Mit der Bezeichnung Sports-Tourer bricht Opel beim Insignia mit der Tradition. Erstmals seit 1953 trägt eine Kombiversion nicht mehr den Namen Caravan - mit zwei Ausnahmen: Den Opel Ascona Voyage und den Opel Commodore C Voyage aus den 70er und 80er Jahren.
Mit dem 1953 eingeführten Opel Olympia Rekord CarAvan - eine Wortschöpfung aus "Car" und "Van" - begann die Kombigeschichte aus Rüsselsheim. Damals hieß es in einem Werbeprospekt: "Mit wenigen Handgriffen und ohne großen Kraftaufwand sind die Rücksitze umgeklappt - aus dem eleganten gesellschaftsfähigen Opel Caravan ist ein Transporter von hohem Gebrauchswert und echter Wirtschaftlichkeit geworden."
Ab 1963 hielt dann mit dem Opel Kadett Caravan der Kombi auch im Kompakt-Segment Einzug. Bis zum Produktionsende 1965 wurden immerhin 20 Prozent der Kadett-Modelle als Kombi-Versionen ausgeliefert. In den 70er zog dann auch der Kombi in die untere Mittelklasse ein und erhielt den Modellnamen Ascona Voyage sowie die Seitenverkleidung im Holzlook. Das Absatz-Verhältnis zwischen Limousine und Kombi blieb aber auch in dieser Zeit bei nur 20 Prozent, erst in den frühen 90er ging es bei Opel mit dem Caravan-Absatz bergauf - auf über 50 Prozent stiegt die Kombi-Beliebtheit an.
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