Subaru-Historie: Die wichtigsten Subaru-Modelle im Überblick

Subaru

Die Geschichte von Subaru ist auch die Geschichte von Fuji Heavy Industries, zu der Subaru gehört. Ursprünglich stellte Fuji Heavy Industries Flugzeuge her. Die Ära Subaru beginnt 1954 mit dem Bau des Prototyp P-1, der später Subaru 1500 heißt.

Der Subaru 1500 bietet Platz für vier Personen und leistet rund 55 PS. Auf den Namen Subaru kam der erste Präsident von Fuji Heavy Industries. Subaru ist der Name einer Gruppe von Himmelskörpern im Sternbild Taurus.

Das Subaru 360 Minicar wird Marienkäfer genannt

Der erste Prototyp ist geboren und damit die Geburt der Marke Subaru besiegelt. Im Jahr 1958 kommt schließlich das erste Serienauto von Subaru auf den Markt: das 360 Minicar. Wegen seiner Form trägt das Volksauto auch den Spitznamen Marienkäfer. Der Kleinwagen bringt es damals lediglich auf 16 PS.

Abgeleitet vom Subaru 360 entsteht der Sambar Kleintransporter, der sich aufgrund seiner Größe und Wendigkeit einfach durch die Straßen manövrieren lässt. Aufgrund seiner großen Beliebtheit entsteht auch der Sambar Light Van, der auch für den Transport von Personen geeignet ist.

Mit dem Subaru 1000 beginnt die Geschichte des längs eingebauten Boxermotors von Subaru. Man kombinierte die Motorvariante mit Frontantrieb. Im Jahr 1968 beginnt der Export nach Amerika. Ein Jahr später stellt Subaru den Nachfolger des Subaru 1000 namens Subaru FF-1 1100 Serie und den Nachfolger des 360 namens Subaru R-2 vor.

Die Ära des Allradantriebs in Großserien-PKW beginnt

Schon 1971 wird der FF-1 vom Subaru Leone abgelöst. Das frontangetriebene Coupé  ist ein Jahr später auch mit Allradantrieb im Subaru Leone 4WD Station Wagon erhältlich und läutet die Ära des Allradantriebs in Großserien-PKW ein. Auch der Nachfolger des R-2 lässt nicht lange auf sich warten und erscheint 1972 als Subaru Rex. Im Jahr 1977 beginnt Subaru damit den Subaru Brat nach Amerika zu exportieren. Der Brat basierte auf dem Leone Allrad und verfügte über zwei Sitzplätze und eine große Ladefläche.
 
Anfang der 80er Jahre kommen der Subaru Justy, der Kompaktvan Wagon 4WD und das Sportcoupé Subaru XT 4WD auf den Markt. Ende der Achtziger im Jahr 1989 wird der Legacy zum Star in der Modellpalette der Japaner. Mit dem Legacy etabliert sich Subaru auch in der Rallye-Szene. 1993 gelingt der erste Sieg einer Rallye mit dem Legacy und Colin McRae am Steuer. 1995, 1996 und 1997 folgen drei Weltmeisterschafts-Titel für Subaru in der Rallye-WM. Anfang der Neunziger stoßen der Subaru SVX, der Vivio und der Impreza zum Produktportfolio.
 
In den Jahren 1996 und 1997 spiegelt sich der Trend zum SUV auch bei Subaru wieder. Der Legacy Outback sowie der Forester werden vorgestellt. Der Forester baut auf der Plattform des Legacy auf und hat natürlich Allradantrieb und einen Boxermotor.

Der Subaru Impreza WRX STi bedient die sportliche Klientel
 
2003 kommen besonders Fans sportlicher Modelle auf ihre Kosten. Subaru präsentiert den Subaru Impreza WRX STi mit 265 PS und 2,0-Liter-Turbomotor. Im gleichen Jahr gewinnt Subaru erneut die Rallye-Weltmeisterschaft mit Petter Solberg und bringt neue Generationen des Legacy, Outback und Justy auf den Markt. In Japan bringt man den Kleinwagen R2 heraus und präsentiert 2004 mit dem R1 ein weiteres Minicar.
 
Eine neue Generation der SUV stellt der Tribeca dar, der 2005 mit einer Fünfgangautomatik und einem DOHC-3-Liter-Boxermotor in Amerika der Öffentlichkeit vorgestellt wird und ab 2006 auch in Deutschland erhältlich ist. Es folgen neue Versionen des Impreza, Justy, Forester und des Impreza WRX STi. 2008 zieht Subaru vor allem mit dem weltweit ersten Diesel-Boxermotor die Aufmerksamkeit auf sich.

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