Der stärkste Wagen im Feld ist Startnummer 1: Der Audi Sport Quattro Rallye, für sich alleine schon eine Legende, mit der berühmten Rallyeweltmeister-Paarung Walter Röhrl und Christian Geistdörfer eine kleine Sensation.
Der mit bis zu 1,9 Bar aufgeladene 2,1-Liter-Fünfzylinder schreit seine 400 PS förmlich heraus. Audi Tradition hat diesen Sport Quattro neu aufgebaut, mit dem Röhrl und Geistdörfer 1985 Zweite bei der Rallye Monte Carlo wurden.
Shelby Cobra und Audi Sport Quattro
Auf Platz zwei der Leistungswertung folgt die Shelby Cobra 289 von 1962 mit 367 PS und Startnummer 67. Die Cobra ist für die Fans der amerikanischen Automobilgeschichte zur Ikone geworden. Der blubbernde Sound des 4,7-Liter großen V8 ist unvergleichlich.
Drei starke Italiener
Startnummer 112 folgt beim Leistungsvergleich - ein Ferrari 365 GTB/4, besser bekannt als Daytona. 342 PS leistet sein feiner Achtzylinder-V8. Auch er ist zur automobilen Legende geworden. Hinter ihm folgen zwei weitere Italiener. Ein 1977er Maserati Khamsin mit 320 PS und ein 10 PS schwächerer Bora aus selbem Haus, das stolz den Dreizack vor sich herträgt.
Mit dem Audi Sport Quattro folgt die zivilere Version der Rallyeversion. Die 306 PS seines Fünfzylinders bahnen sich kaum weniger eindrucksvoll ihren Weg auf den Asphalt. Genau auf die magischen 300 PS kommt der Motor des Ferrari 330 GTC. Sein Name gibt einen Hinweis auf den Hubraum - 330 Kubikzentimeter hat jeder einzelne Zylinder, zwölf an der Zahl sind es, macht zusammen 3.960.
Falls einem der Leistungsträger der Eifel Classic etwas passiert wäre, hätte ihnen sicher Startnummer 57 vom Team ADAC Mittelrhein geholfen. Der VW 1200 hat zwar mit 30 PS nur ein Bruchteil der Leistung, doch der Käfer gilt seit jeher als die Definition der Zuverlässigkeit eines Automobils.



