Karin und Klaus Steffens haben es wieder allen gezeigt - wie man es richtig macht, das mit dem Zählen und gleichmäßigen Fahren. Die beiden kamen mit ihrem Jensen CV 8 auf insgesamt nur 332 Strafpunkte und holen nach dem Gesamtsieg der Silvretta Classic Rallye Montafon 2008 nun bei der Sachsen Classic den Titel.
Die beiden geben offen ihr Geheimnis preis: "Seit ich in Ruhestand bin, nehmen wir fast an jedem Wochenende an Oldtimerrallyes teil. Und die Übung macht nunmal die Meister." Frau Karin weist auf die Teamleistung hin: "Nur zusammen sind wir alles. Wir ergänzen uns perfekt." Moderator und Motor-Klassik-Chefredakteur Malte Jürgens weist die versammelten Teilnehmer darauf hin, dass sogar "die Atomuhren erst nach telefonischer Nachfrage bei Klaus Steffens gestellt werden."
Die Zweitplatzierten sind zugleich die Gewinner der Sanduhrklasse: Die mehrfachen Deutschen Rallyemeister Matthias Kahle und Peter Göbel, die damit beweisen, dass auch mechanische Uhren extrem genau gehen können, wenn man weiß, wie damit umzugehen ist. Nur 606 Strafpunkte sammelte das Skoda Octavia TS-Team. Als Werksteam von Skoda spendeten sie ihren Gewinn der Aktion Bärenherz.
Auf Rang drei kommen die Tschechen Petr und Tomas Fiala mit lediglich 84 Punkten mehr auf dem Konto. Sie starteten mit ihrem Austin Healey 100/4 von 1956.
Die Leistungsdichte war enorm. Zwischen Platz eins und 20 liegen bei den 18 Wertungsprüfungen plus drei geheimen Prüfungen nur rund 15 Sekunden.



