Informationen zur Streckenführung: Sachsen Classic 2009: Etappe „Die Gläserne Manufaktur“

Sachsenring

Am Samstag, den 15. August 2009 startet der Oldtimertross aus rund 180 Fahrzeugen seinen letzten und mit 245 km längsten Rallye-Tag auf der Augustusbrücke in Dresden. Über das Lausitzer Bergland gelangen die Teams nach Tschechien. Von hier aus überqueren sie das Elbsandsteingebirge und steuern das Etappenziel Dresden an.

Am dritten Rallye-Tag fällt der Startschuss zur letzten Etappe der diesjährigen Sachsen Classic (www.sachsen-classic.de) auf der Augustusbrücke in Dresden. Die erste von fünf Wertungsprüfungen dieser Etappe erwartet die Teams bei der Brauerei des berühmten Radeberger Biers. Grundsätzlich gilt auch hier: Präzision vor Geschwindigkeit. Sensible Füße an den Pedalen werden belohnt, denn jede Hundertstelsekunde Abweichung wird mit einem Strafpunkt geahndet. In der Altstadt von Bischofswerda empfängt Wolfgang Klix, die Stimme des Sachsenrings, Teilnehmer und Zuschauer der Sachsen Classic. Oldtimerexperten und -freunde können von der langjährigen Erfahrung des Streckensprechers profitieren: Die eine oder andere Geschichte über die Fahrzeuge ist selbst deren Besitzern bisweilen unbekannt.

Die Strecke führt anschließend durch zahlreiche Ortschaften der Oberlausitz. Von Schmölln bis Dretschen, von Arnsdorf bis Schönberg: überall können Zuschauer Sachsens längstes Automobil-Museum bestaunen. Sehenswertes bietet auch das Kraftfahrzeug- und Technikmuseum Cunewalde. 70 historische Fahrzeuge wurden hier mit Bezug auf die Lokalgeschichte in Szene gesetzt. Auf der Weiterfahrt nach Zittau stehen in vielen Dörfern der Oberlausitz die regional-typischen Umgebindehäuser. In Obercunnersdorf kann eine Vielzahl solcher Häuser, die im 18. und 19. Jahrhundert erbaut wurden, besichtigt werden. Wo einst Händler aus aller Herren Länder Waren und Wissen tauschten, treffen sich am 15. August die Fahrer historischer Fahrzeuge aller Nationen zur Mittagspause, im Zittauer Salzhaus. Das ehemalige Handelsgebäude wurde vor wenigen Jahren renoviert und ist heute wie vor 750 Jahren das zentrale Denkmal der barocken Altstadt.

Frisch gestärkt geht es von der Stadt am Drei-Länder-Eck ins Zittauer Gebirge. Auf den Spuren des Motor Presse Mitbegründers Paul Pietsch rollen die Teams über die Bergrennstrecke Lückendorf. Hier gewann die Stuttgarter Motorsportlegende im Jahr 1933 in einem Alfa Romeo 8C 2300 Monza das 9. Lückendorfer Bergrennen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 111 km/h konnte Paul Pietsch das auf Geschwindigkeit ausgerichtete Bergrennen für sich entscheiden. Im Vergleich dazu verspricht die für diese Etappe angesetzte Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h Fahrvergnügen für jede Altersklasse der 180 teilnehmenden Oldtimer. In Herrenwalde passieren die Fahrer die deutsch-tschechische Grenze. Ab hier führt die Streckenführung die Fahrer für 42 km durch den nördlichen Teil der Tschechischen Republik. In Krasna Lipa sorgt die Durchfahrt der Fahrzeuge für Volksfeststimmung.

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