Silvretta Classic 2009: Silvretta-Ergebnisse nach Tag 1

Pünktlich um 10.01 Uhr fiel am Donnerstag, den 2. Juli 2009, der Startschuss zur 12. Silvretta Classic. Mit der Startnummer 1 rollte ein Bentley 3.0 Litre Red Label Open Tourer unter Applaus der Zuschauer von der Startrampe. Insgesamt gingen 178 Fahrzeuge auf die ersten 150 Kilometer der Vorarlberg-Etappe.

Zunächst stand um 11.45 Uhr die Bergpassprüfung Furkajoch auf dem Rallye-Programm. "Mich hat es gewundert, dass am Furka nicht mehr liegen geblieben sind", sagt Norbert Jurkowitsch vom österreichischen Bosch Service Team.

Anspruchsvolle Strecken verlangten nach Service-Hilfe
 
In Partenen haben die fleißigen  Helfer mit einem mobilen Werkstatt-Bus von 1963 ihr Service-Lager aufgeschlagen. Während der Etappen unterstützt das Service-Team die Teilnehmer kostenlos. "Wir betreiben hier quasi mobile Denkmalpflege", erklärt Service-Mann Jurkowitsch strahlend. Neben historischen Rallyes ist das Service-Team sonst in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft aktiv.

Fast alle kamen durch

Schon die Strecken am ersten Rallye-Tag hatten es in sich. Mit bis zu 14 Prozent Steigung ist das Furkajoch ein Gebirgspass der sehr anspruchsvoll ist. Für manche Fahrzeug, wie den Trabi mit der Startnummer 154 und 26 PS extreme Schwerstarbeit.
 
Insgesamt blieben elf Fahrzeuge kurzfristig liegen und bescherten dem Bosch Service Team einen arbeitsreichen Tag. "Wenn man sich an die Bosch-Jungs hält, kann nichts passieren", sagt Anette Abaci. Der Jaguar XK 120 von 1950 der gebürtigen Hamburgerin musste auf der Mitte der Vorarlberg-Etappe kurzgeschlossen werden. Gegen Ende der Etappe kämpfte das Lady-Team außerdem mit thermischen Problemen, doch trotz dieser kleineren Probleme erreichte die Nummer 62 das Tagesziel auf dem Kirchplatz von Schruns.

OM mit Schwierigkeiten

"Nur der OM mit der Startnummer 7 hat es nicht geschafft", sagt Jurkowitsch. Ab 15.16 Uhr rollten die ersten Teilnehmer durch das Zieltor auf dem Kirchplatz in Schruns. Mit einer Flasche Sekt wurde jede Fahrpaarung auf dem roten Teppich und einer kurzen Anmoderation des Streckensprechers gewürdigt.

Schrauber-Engel helfen kostenlos

Auch morgen (Freitag, 3. Juli) werden die Schrauber-Engel den Teilnehmern wieder zur Seite stehen. Und das ist auch gut so. Mit 338 Kilometern steht dann mit der Silvretta-Etappe die Königsetappe der Silvretta Classic auf dem Plan. Nach dem Start in Partenen um 7.16 Uhr geht es für die Teilnehmer auf einem Rundkurs von Österreich bis in die Schweiz bevor am Abend das Tagesziel in Gaschurn auf dem Zeitplan steht. Das Gesamtergebnis nach dem ersten Silvretta-Tag finden Sie hier.

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Christian Gebhardt

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