Silvretta Classic 2009
Silvretta-Ergebnisse nach Tag 2
Nach der anspruchsvollen Startetappe wartete am Freitag, den 3. Juli 2009, die 338 Kilometer lange Silvretta-Königsetappe auf die Teilnehmer. Für die 164 verbliebenen Teams hieß es früh aufstehen. Bereits um 7.16 Uhr rollten die ersten Oldies über die Startrampe in Partenen.
Nach anfänglichem Regen zeigten sich das Wetter auf der zweiten Silvretta-Etappe von seiner besten Seite.
Pünktlich zum Rallye-Start am Freitag setzte heftiger Regenschauer ein. Mit wetterfester Kleidung trotzten die Teilnehmer der offenen Oldtimer den schlechten Wetterbedingungen. Vom Start in Partenen rollte die Rallye-Karawane über die Bielerhöhe und später den Flüelapass bis ins schweizerische Davos. Während die historischen Raritäten auf dem großen Parkplatz vor dem Eisstadion verschnauften, entspannten sich die Rallye-Piloten beim Mittagessen im Hotel Steigenberger.

Ausfall nach Regen-Start bei der Königsetappe
Nachdem bereits 13 Teilnehmer nach der Startetappe aufgeben mussten, waren auch am Freitag einige Teilnehmer vom Ausfall-Teufel betroffen. "Ich kann mir das nicht erklären, vor der Silvretta lief er einwandfrei", sagte Peter Steng. Sein Austin Mini Moke rollte bereits wenige Meter nach dem Start in Partenen mit Zündungsproblemen aus.
WP-Sieger im Samba-Bus
Besser lief es für Robert Hehn und Beifahrerin Rebekka Hehn. Im Intermeccanica Indra errang das Duo mit der Nummer 151 die Bestzeit auf der ersten Wertungsprüfung (Bergwertung Silvretta) des Tages. Die Bestzeit auf der zweiten Tages-WP (Zeinisjoch) errang Fuzzy Koffler im Porsche 356 A. Weitere WP-Sieger am Freitag: Oliver Steinmetz im Opel Commodore Steinmetz mit der Nummer 144 (WP Tschuppach), Henning Flemmes im VW Bus T1 mit der Nummer 29 (WP Flüela), Daniel Claramunt im Lancia Stratos mit der Nummer 182 (WP Weinberg Fläsch).
Umjubelter Empfang der Rallye-Fahrer in Gaschurn
Um 17.30 Uhr erreichten die ersten Silvretta-Teilnehmer dann das Tagesziel in Gaschurn. Vor rund 1000 Zuschauern wurden die Piloten und Beifahrer hier jubelnd empfangen. Wer in der Gesamtwertung nach den ersten beiden Tagen Grund zur Freude hat lesen Sie hier.
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