100 Jahre Chevrolet und Indy 500: Die Pace Cars der Indy 500

Louis Chevrolet

Seit 100 Jahren ist die Geschichte von Chevrolet und dem Kult-Rennen Indianapoilis 500 verwoben, das wie beim ersten Rennen am 30. Mai 1911 fliegend hinter einem Pace Car gestartet wurde.

Arthur Chevrolet gründete mit seinen Brüdern Louis und Gaston 1911 sein Unternehmen. Und er startete beim ersten Indy 500 am 30. Mai 1911, bei dem er 30 Runden überstand, bevor er mit technischen Problemen ausschied. Den hundertsten Geburtstag feiern nun General Motors und Indy 500 gemeinsam mit einem neuen Pace Car, dem Camaro SS Convertible.

Chevrolet-Brüder auf der Rennstrecke

Bevor die drei Brüder ihr Unternehmen gründeten, nahmen sie an zahlreichen Rennen in der Frühphase des Automobils teil. Nachdem sie ihre Chevrolet-Firmenanteile verkauft hatten, holten Arthur und Gaston Chevrolet 1919 auf Rennwagen ihrer neuen Marke Frontenac Motors Corp. den siebten und zehnten Rang. Ein Jahr später ging Gaston Chevrolet in die Indy-Geschichte ein: Er gewann auf einem Monroe-Frontenac ohne einen Reifenwechsel.

Das Indianapolis 500-Rennen wird fliegend gestartet, die Anfangsgeschwindigkeit gibt das Pace Car vor. Der Indianapolis-Gründer Carl Fisher wollte damit die Sicherheit erhöhen. Keine andere Marke hat mehr Pace Cars gestellt als Chevrolet, zum ersten Mal 1948. Die Corvette war das beliebteste Chevrolet Pace Car, sie gab zehn Mal den Takt an. Den ersten Auftritt hatte sie 1978 zu ihrem 25. Geburtstag. 2011 wird zum siebten Mal ein Camaro als Pace Car eingesetzt. Der Camaro SS Convertible kommt in der Optik seines Ahnen mit weißer Lackierung und orangenen Rallyestreifen, der 1969 dem Feld vorneweg fuhr. Dieser Camaro ist eines der bekanntesten Pace Cars der Indy-Geschichte.

Zum Jubiläum legt Chevrolet eine Sonderserie von 500 Exemplare auf und bringt sie in die Show-Rooms. Dort dürften sie nicht allzu lange stehen, denn dank ihrer Geschichte sind sie heiß begehrt.

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kkl

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