Das Fastback-Coupé orientierte sich an seinem amerikanischen Vorbild, dem Mustang. Von 1968 bis 1986 war es in seinen drei Modellgenerationen der Traum vieler Heranwachsender. In den Ford-Werken Köln, Saarlouis, in Belgien und England liefen insgesamt 1.886.647 Capris von den Montagebändern.
Motorsport-Erfolge
Die Capris waren auch auf den Rennstrecken erfolgreich. Der Gewinn der Europa-Tourenwagen-Meisterschaft 1971 und der Deutschen Rundstrecken-Meisterschaft durch Jochen Mass, der ebenfalls 1971 bei acht Starts acht Siege herausfuhr, waren die ersten großen Erfolge.
1972 wurde die der Meister- und Vizetitel in der Europa-Tourenwagenmeisterschaft geholt und Hans-Joachim Stuck wurde auf Ford Capri RS Meister in der Deutschen Automobil-Rennsport-Meisterschaft - neun Siege bei zehn Starts.
Zu dem Treffen in Speyer haben sich Capri-Fans aus Deutschland, Tschechien, Polen, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Luxemburg, Großbritannien, Niederlande und Dänemark angekündigt.
Ford bringt zwei Motorsport-Legenden mit
Und auch der Hersteller Ford wird mit zwei Motorsport-Capris dabei sein: Ein Ford Capri RS mit 3,4-Liter-Cosworth-Motor und 415 PS von 1974 und ein Capri aus dem Jahr 1985 mit 1,4 Liter Cosworth-Turbotriebwerk und 450 PS lockt dann sehnsüchtige Blicke der Tuning-Fans auf die Technik. Der 1985er Capri hat einen Aufbau aus Aluminium über seinem Gitterrohr-Rahmen. Motorhaube und Türen bestehen aus Kevlar, die Bodengruppe aus Aluminium. Das Auto wiegt dadurch nur 850 Kilogramm.

