So knapp war der Ausgang der Mille Miglia schon lange nicht mehr. Mit nur zwei Punkten Vorsprung holten Bruno und Carlo Ferrari den ersten Platz bei der bekanntesten Oldtimer-Rallye der Welt.
26.091 Punkte wies ihr Konto nach drei Tagen in ihrem 1927er Bugatti Type 37 auf. Mit 26.089 Punkten kam das Team Carlos Sielecki und Juan Hervas aus Argentinien auf den zweiten Rang. Auch sie starteten auf einem Bugatti, einem Type 35 von 1926. Den dritten Platz fuhr Vorjahressieger Luciano Viaro auf einem 1928er Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport ein.
Insgesamt starteten 375 Teams in Brescia, absolvierten die meisten Wertungsprüfungen seit Bestehen der Rallye und fuhren auf den serpentinenreichen Strecken durch Verona, Ferrara, Ravenna, durch den Stadtstaat San Marino weiter nach Rom. Von dort aus ging es zurück nach Brescia, wobei Siena, Firenze, Modena, Parma und Cremona auf dem Weg lagen.
Mehr als 1.700 Teams hatten sich zu der weltberühmten Wettfahrt beworben, so konnte sich das Organisationsteam die seltensten und schönsten Autos aussuchen. Die Bedingung ist für alle Bewerber gleich: So können nur Fahrzeuge gemeldet werden, die bereits bei einer Mille Miglia gestartet waren oder zu einem solchen Modell baugleich Modelle. Das Nenngeld betrug in diesem Jahr 5.775 Euro.



