Übrigens: Erstmals seit der Wiedergeburt des 1000-Meilen-Rennens 1977 machen die 377 Klassiker am Ende der ersten Etappe nicht in Ferrara, sondern in Bologna Station.
Auf den Spuren von Tazio Nuvolari
Der Streckenverlauf in Gestalt einer Acht erinnert damit wieder an die Vorkriegs-Mille Miglia von 1927 bis 1938. Seinerzeit wurde in der umgekehrten Richtung gefahren, die 1.000 Meilen am Stück wurden so schnell wie möglich bewältigt - und Tazio Nuvolari gelang bereits 1930 im Alfa Romeo 6C 1750 ein Schnitt von mehr als 100 km/h. Heute begnügt man sich mit knapp der Hälfte und teilt die Strecke in drei Abschnitte: Brescia - Bologna, Bologna - Rom und Rom - Brescia.
Die Mille beginnt wie in den vergangenen zwei Jahren mit der (nicht öffentlichen) Fahrzeugabnahme am Donnerstag in den Messehallen von Brescia und der anschließenden Präsentation der Autos auf der Piazza della Loggia. Nach dem Abendessen im Mille Miglia-Museum hebt sich um 19.30 Uhr auf der Viale Venezia die Startflagge für das erste Fahrzeug. Es wird kurz nach Mitternacht auf der Piazza Maggiore in Bologna erwartet, bereits um 7.30 Uhr geht es weiter gen Rom. Ab 20 Uhr erreichen die ersten Wagen das Castel Sant'Angelo in Rom, Restart ist ebendort am nächsten Morgen um 6.30 Uhr. Das Ziel in Brescia auf der Viale Venezia erreichen die ersten gegen 22 Uhr.



