Der einzige 12C, der überlebt hat
Nur drei Exemplare des 12 C wurden 1937 gebaut; ein einziger existiert noch heute. Der Zwölfzylinder-Rennwagen sammelte in der Nachkriegszeit zahlreiche Motorsport-Erfolge: Archille Varzi holte auf dem Alfa Romeo Monoposto 12C den zweiten Platz beim Gran Premio Mar de Plata 1948 und siegte im gleichen Jahr beim Gran Premio Interlagos. Clemar Bucci landete 1948 beim Gran Premio Cordoba auf dem zweiten und 1950 beim Gran Premio Buenos Aires auf dem dritten Rang.
100 PS Literleistung schon vor 72 Jahren
Beeindruckend ist die auch für heutige Verhältnisse enorme Literleistung von rund 100 PS - aus den 4495 Kubikzentimeter Hubraum holt der V12-Motor 450 PS. Der 12C sollte ab 1936, zunächst mit einem Dreiliter-Motor, den Silberpfeilen von Mercedes Konkurrenz machen. Fünf Monate nach dem ersten Renneinsatz begann der Zweite Weltkrieg. Die größten Erfolge holte der Monoposto in der Nachkriegszeit.
Der Mann, der den Alfa Romeo 12C entwickelte
Für die Entwicklung des Rennwagens zeichnete Vittorio Jano verantwortlich. Doch er war nach den ersten Einsätzen unzufrieden mit dem Ergebnis und verließ 1937 Alfa Romeo (Tazio Nuvolari war ebenfalls enttäuscht und wechselte zur Auto Union). Nach dem Tod von Vincenzo Lancia wurde Jano leitender Entwicklungsingenieur bei Lancia, ab 1955 für Ferrari, wo er unter anderem die Dino-V6 entwickelte.
Die Classic Days finden am 1. und 2. August auf Schloss Dyck in Jüchen statt.
Weitere Informationen zu den Classic Days. Die Nennliste gibt es hier.



