Heute durften sich die Rallyeteilnehmer schwindelig fahren, gleich vier Alpenpässe und zahlreiche äußerst kurvenreiche Verbindungsstraßen standen auf dem Programm. Hinter dem Faschinajoch bot die teilweise sehr enge und kurvige Strecke von Damüls hinunter nach Schoppernau interessante Ausblicke.
Pfarrer kümmert sich um Leib und Seele seiner Schäfchen
Nach den zahlreichen Galerien am Hochtannbergpass ging es in weiten Schwüngen ins Lechtal, um anschließend das zum Teil extrem verwinkelte, spektakuläre Hahntennjoch zu erklimmen, dessen Passhöhe gegen 11.00 Uhr erreicht wurde.
Die Ostrampe ins Tal nach Imst ist im Winter, aber gerne auch mal sommers bei Schlechtwetter wegen Lawinengefahr gesperrt. Ein Blick in die zerklüfteten Einschnitte macht schnell klar, warum.
Gegen 16.00 Uhr wurde erneut die Bieler Höhe passiert, bevor die Teilnehmer ab etwa 16.50 Uhr in Gaschurn zum Därfli-fest eintrafen. Als besondere Spezialität gelten hier die Kräuterschnäpse des kürzlich 70 Jahre alt gewordenen Gemeindepfarrers Joe Egle, der auch traditionell am Start in Partenen die Chritopherusmedaillen der Teilnehmer segnet. So kümmert sich der umtriebige Gottesmann buchstäblich um Leib und Seele seiner Schäfchen.

