Innenstädte machen dicht für alte Fahrzeuge
Im weiteren Lauf des Jahres sperren auch Bochum, München, Augsburg, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/Main, Gera, Mühlacker, Pforzheim, Regensburg und Reutlingen ihre Innenstädte für Autos mit Benzinmotor, die nicht die Euro 1-Abgasnorm erfüllen. Ebenso für Diesel, deren Abgase nicht mindestens nach Euro 2 gereinigt werden.
Ausnahmen für H-Kennzeichen und 07er-Nummer
Doch es gibt auch Ausnahmen. Dazu gehören alle Autos, die mit einem H-Kennzeichen oder einer roten 07er-Nummer angemeldet sind. Während alle anderen Autos eine Feinstaubplakette benötigen, genügt bei solchen Fahrzeugen das spezielle Kennzeichen als Erlaubnis, in die Umweltzonen einzufahren.
Kleinwagen müssen oft draußen bleiben
Ein Sonderfall sind Kleinstwagen: Wer einen Oldtimer mit weniger als 700 cm3 wegen der niedrigeren Steuer mit einem normalen, schwarzen Kennzeichen anmeldet, darf auch dann nicht in Umweltzonen einfahren, wenn die Erstzulassung des Autos über 30 Jahre zurückliegt.
Keine bundesweit einheitliche Regelung
Zwar gibt es in einigen Bundesländern Überlegungen, Autos bis Baujahr 1971 von Fahrverboten ausnehmen, auch wenn sie kein H-/07-Kennzeichen tragen. Doch noch existiert keine generelle Regelung. Wer mit seinem hubraumschwachen Auto oft in Städten fährt, sollte überlegen, den Wagen auf ein H-Kennzeichen umzumelden.
Ab 2009 wird’s wieder teurer
Das lohnt auch, weil die Kfz-Steuer zum 1. Januar 2009 auf ein System umgestellt werden soll, das sich am CO2-Ausstoß orientiert. Dies gilt zwar nur für Neuwagen, doch sollen gleichzeitig die Steuersätze für alle Emissionsklassen erhöht werden.









