Einsteigertipps: Vier Wege zum Glücks-Kennzeichen

Besitzern von Autos,deren Zulassung mehr als 30 Jahre zurückliegt, bieten sich vier Möglichkeiten, ihren Klassiker anzumelden - das H-Kennzeichen, die rote 07er-Nummer, ein Saisonkennzeichen oder normale, schwarze Schilder.

H-Kennzeichen: 192 Euro Steuer - Hubraum egal

Das H-Kennzeichen erweist sich oft als beste Wahl. Mit ihm darf das Auto ohne Beschränkung gefahren werden, muss aber alle zwei Jahre zur Haupt- und Abgasuntersuchung. Die Jahressteuer liegt - unabhängig von Hubraum und Motorprinzip -, bei 192 Euro. Wer nicht das ganze Jahr fahren und dabei sparen will, muss seinen Oldie aber jedesmal an- und abmelden. Um eine H-Nummer zu erhalten, muss das Auto von einer Prüforganisation abgenommen werden.

07er: Für mehrere Fahrzeuge, aber viele Auflagen

Das gilt auch, wenn es mit einem roten 07er-Wechselkennzeichen betrieben werden soll. Auch hier liegt die Jahressteuer bei 192 Euro. Jedoch können mehrere Autos auf eine 07er-Nummer eingetragen werden. Nach einer einmaligen Eingangsprüfung entfallen die AU- und HU-Pflicht für diese Wagen. Jedoch ist die Nutzung stark eingeschränkt: Ein Auto mit 07er-Kennzeichen darf nur zu Prüf- und Einstellungsfahrten sowie zu Oldtimer-Veranstaltungen bewegt werden.

Um Missbrauch zu verhindern, verlangen einige Zulassungsstellen, dass Nutzer von 07er-Wechselnummern ein Fahrtenbuch führen. Der Antrag für solch ein Kennzeichen nimmt die Zulassungsstelle entgegen. Dabei ist meist auch ein polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen, das bei örtlichen Bürgerbüros gegen eine Gebühr von rund 15 Euro ausgegeben wird.

Saison- und normales Kennzeichen:

Bei Autos mit Katalysator, die nur wenige Monate im Jahr gefahren werden, lohnt steuerlich oft ein Saisonkennzeichen. Mit ihm ist das Auto fix für eine frei wählbare Anzahl aufeinanderfolgender Monate angemeldet. Derart entfällt die Rennerei zur Zulassungsstelle zum An- und Abmelden. Für Autos mit kleinem Hubraum (Benziner unter 700 cm3) kommt die Anmeldung für ein normales schwarzes Kennzeichen steuerlich am günstigsten. Allerdings dürfen diese Autos ohne Katalysator nicht in Umweltzonen einfahren.

Kommentare
Bild vergrößern
Anzeige
Thema
Einsteigertipps: Weitere Artikel zu diesem Thema
Mercedes-Benz 280 S: Die Stärke des Schwachen

Drei Generationen startete die S-Klasse bescheiden mit dem 280 S. Wir haben den 156 PS-Vergaser des 126er ausprobiert.


Klassiker-Geheimtipps: Bei manchen Autos gilt "Jetzt oder nie"

Sie sind unterbewertete Liebhaberautos mit Potenzial. Wer vor dem Trend einsteigt, könnte morgen der Gewinner sein.

Ford Capri
Top Artikel
Einsteigertipps: Günstig versichern

In puncto Versicherungskosten erweist sich ein Oldtimer als günstiges Hobby. Denn viele Assekuranzen bieten spezielle Tarife für Old- und Youngtimer an.


Einsteigertipp 1: Der Weg zum Wunschauto

Mit Tipps zum cleveren Kaufen, günstigen Versichern, richtigen Zulassen und mit Informationen zu Fahrverboten in Umweltzonen gibt Motor Klassik Starthilfe für Oldtimer-Neueinsteiger.


Bildergalerien
Sportauto
Tuner 0-300-0 km/h 2011: Tuning-Elite beim High-Speed-Test

Acht getunte Sportmodelle mit 5.481 PS nahmen beim Beschleunigungs- und Bremsentest 0-300-0 km/h teil.

Tuning-Elite beim High-Speed-Test
4WheelFun
Geländewagen Zulassungszahlen : Die Tops und Flops bei den SUV

Schwacher Jahresanfang insgesamt, starker Einstieg für die Geländewagen. Die verkaufen sich auch im Januar weiterhin blendend.

Die Tops und Flops bei den SUV
auto motor und sport
F1 Test Jerez - Tag 3: Alter Silberpfeil schon wieder vorne

Nico Rosberg hat am dritten Tag des Jerez-Tests die schnellste Runde gedreht. Der Deutsche fuhr die absolute Wochenbestzeit.

Alter Silberpfeil schon wieder vorne
Alle Autos von A-Z
  • Loading...
  • Loading...