H-Kennzeichen: 192 Euro Steuer - Hubraum egal
Das H-Kennzeichen erweist sich oft als beste Wahl. Mit ihm darf das Auto ohne Beschränkung gefahren werden, muss aber alle zwei Jahre zur Haupt- und Abgasuntersuchung. Die Jahressteuer liegt - unabhängig von Hubraum und Motorprinzip -, bei 192 Euro. Wer nicht das ganze Jahr fahren und dabei sparen will, muss seinen Oldie aber jedesmal an- und abmelden. Um eine H-Nummer zu erhalten, muss das Auto von einer Prüforganisation abgenommen werden.
07er: Für mehrere Fahrzeuge, aber viele Auflagen
Das gilt auch, wenn es mit einem roten 07er-Wechselkennzeichen betrieben werden soll. Auch hier liegt die Jahressteuer bei 192 Euro. Jedoch können mehrere Autos auf eine 07er-Nummer eingetragen werden. Nach einer einmaligen Eingangsprüfung entfallen die AU- und HU-Pflicht für diese Wagen. Jedoch ist die Nutzung stark eingeschränkt: Ein Auto mit 07er-Kennzeichen darf nur zu Prüf- und Einstellungsfahrten sowie zu Oldtimer-Veranstaltungen bewegt werden.
Um Missbrauch zu verhindern, verlangen einige Zulassungsstellen, dass Nutzer von 07er-Wechselnummern ein Fahrtenbuch führen. Der Antrag für solch ein Kennzeichen nimmt die Zulassungsstelle entgegen. Dabei ist meist auch ein polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen, das bei örtlichen Bürgerbüros gegen eine Gebühr von rund 15 Euro ausgegeben wird.
Saison- und normales Kennzeichen:
Bei Autos mit Katalysator, die nur wenige Monate im Jahr gefahren werden, lohnt steuerlich oft ein Saisonkennzeichen. Mit ihm ist das Auto fix für eine frei wählbare Anzahl aufeinanderfolgender Monate angemeldet. Derart entfällt die Rennerei zur Zulassungsstelle zum An- und Abmelden. Für Autos mit kleinem Hubraum (Benziner unter 700 cm3) kommt die Anmeldung für ein normales schwarzes Kennzeichen steuerlich am günstigsten. Allerdings dürfen diese Autos ohne Katalysator nicht in Umweltzonen einfahren.









