Der Opel Ascona A lief einst in mehr als 690.000 Exemplaren vom Band – viele davon sind heute nicht mehr übrig. Zwar werden immer wieder welche angeboten, doch bei genauem Hinsehen erweisen sich diese Offerten nur allzu oft als Enttäuschung.
Entgegen den Versprechungen der Verkäufer befinden sich die Autos meist nur in einem mäßigen oder gar schlechten Zustand, was eine Restaurierung wegen ihres geringen Marktwerts nur für geschickte Hobby-Schrauber lohnenswert macht.
Wer sich einen Ascona so wünscht, wie er damals vom Band gelaufen ist, sollte berücksichtigen, dass so manches gerichtete Exemplar nicht mehr der Originalität entspricht. Einige Opel-Fans nehmen das eben nicht so genau. Am besten erhalten sind meist die schwächer motorisierten Versionen oder Automatik-Ausführungen. Extrem selten sind Voyage mit Holzdekor an der Seite.
Die typischen Schwachstellen
- Zu den rostgefährdeten Partien im unteren Bereich zählen die Wagenheberaufnahmen, die Schweller, die Seitenteile unterhalb des Kofferraums, die Heckschürze, der Kofferraumboden und die Türunterkanten
- Korrosion bildet sich ferner an den A-Säulen, den Vorderkotflügeln oberhalb der Lampentöpfe und nahe der A-Säule und den seitlichen vorderen Stehblechen. Etliche Reparaturbleche und vereinzelt auch Kotflügel und Seitenteile sind im Angebot
- Die Technik ist Opel-typisch wenig anfällig - als Schwachpunkte nennen Experten immer wieder die Wasserpumpe und die Zylinderkopfdichtung beim 1.6 S

