Arbeiten an den Bremstrommeln des VW Käfer
Der Termin für die Hochzeit des Käfers stand bereits fest und bis dahin gab es noch einiges zu tun. Zunächst machten sich die Mädels an die "Erneuerung" des Getriebes. Neben dem Schleifen des Gehäuses gehörten auch Arbeiten an den Bremstrommeln dazu. Es musste das ein oder andere Teil ersetzt werden. "Das war gar nicht so einfach" erinnert sich Anna-Katharina Zobel. "Das Spannen der Feder war doch ein kleiner Kraftaufwand und kaputt gehen sollte ja auch nichts."
Nachdem die Bremsen versorgt waren, konnten nun die Vorder- und die Hinterachse montiert werden. "Gerade die kleinen Arbeiten haben viel Zeit gekostet", sagt Dominique Mahn. Doch die angehenden Ingenieurinnen ließen nicht locker. Es ging an die Detailarbeit. Der Käfer bekam neue Reifen und der Unterboden erschien nicht mehr so "nackt" wie vorher. Auch Kleinteile wie Handbremse und Pedale fanden nun ihren Platz. Daneben mussten auch die Dichtungen in mühevoller Arbeit auf den Unterboden geklebt werden.
Der Käfer-Motor musste überholt werden
Der Motor hatte ebenfalls eine Überholung nötig. Die Zündkerzen wurden gewechselt, neue Dichtungen und Verbindungsstücke gelegt, der Auspuff mit Halterung montiert. Bei allen Arbeiten durfte das Buch "Wie helfe ich mir selbst" natürlich nicht fehlen. Damit der Termin für die Hochzeit auch eingehalten werden konnte, musste das Herzstück des Käfers getestet werden. Es galt den Motor mithilfe eines Krans auf den Unterboden zu setzen und zu befestigen. "Bloß keinen Fehler machen", dachte sich Aileen Vorwerg, als die Seile vorsichtig gelockert wurden.
Um nun den Motor zu testen, stellten die Mädels die Batterie auf den Unterboden und verbanden sie mit dem Getriebe und dem Motor. "Hoffentlich läuft er!", meinte Ricarda Düvier. Doch leider lief es nicht wie erhofft. Der Motor drehte zwar, aber er wollte einfach nicht anspringen. Auch ein neuer Versuch brachte kein positives Ergebnis. Am nächsten Tag kam dann die freudige Nachricht: er läuft! Anscheinend hatten die Studentinnen die Erdung falsch gelegt.
Darüber ärgerten sich die Damen allerdings nicht lange. Sie hatten bereits das nächste Ziel vor Augen: die Hochzeit. Dazu lesen sie mehr im nächsten Teil.





