Horch Museum zeigt teuersten "Silberpfeil"

+++ nur noch bis zum 4. November +++ Das Zwickauer August Horch Museum das vielleicht teuerste Auto der Welt - den legendären Typ D von 1939.

Der Sportwagen vom Typ D aus der Saison 1939 wird auf einen Wert von acht bis zwölf Millionen Euro geschätzt und sollte zu Jahresbeginn beim Auktionshaus Christie’s versteigert werden. Der Bolide wurde dann aber in letzter Minute privat verkauft.

Er hätte den Auktionsrekord für ein Auto brechen können. Diesen hält ein Bugatti, der 1987 für umgerechnet etwa 7,5 Millionen Euro einen neuen Besitzer fand.

Der neue englische Besitzer stellt den Silberpfeil, der mit seinem markanten Doppelkompressor 485 PS Leistung erzielt, dem Zwickauer Museum für die Ausstellung "Rennen, Siege und Rekorde im Zeichen der Vier Ringe" zur Verfügung. Der Rennwagen hat noch seinen Originalrahmen mit der Nummer 19.

Gezeigt werden außerdem ein Rennmotorrad des Typs UL 500 sowie eine Rennmaschine mit Beiwagen UL 700. Der einzige DKW 1001 Roadster, der bei der 2.000 km-Fahrt durch Deutschland 1934 dabei und überlebt hat, ist zu sehen, genau wie ein Wanderer Stromlinienwagen für die Fahrten Lüttich-Rom-Lüttich und Vertreter der Silberpfeile, die den Namen Zwickaus um die Welt trugen.

Nachbauten der Typen B und C mit Stromlinienkarosserie, mit deren Vorbildern sagenhafte Rekorde gefahren wurden, stehen neben einem beispiel für die Aktivitäten der Traditionsabteilung von Audi: Für das Museum wird ein kompletter Typ C nachgebaut. Die Karosserie ist bereits teilweise fertiggestellt und lässt erahnen, welch ein Aufwand es ist, solch ein Projekt durchzuführen.

Öffnungzeiten
Dienstag bis Sonntag von 9:30 bis 17:00 Uhr

Auch am Reformationstag am kommenden Mittwoch, 31. Oktober 2007, ist das Museum geöffnet.


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dpa/kkl

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