Rundgang über den Fahrzeugmarkt der Klassikwelt Bodensee. Im ersten Teil stellen wir die offenen Klassiker vor, die in Friedrichshafen angeboten werden. Cabrios und Roadster, vom Fiat 126 bis zum Mercedes 300 SL, vom Auburn Speedster bis hin zum Morgan +8.
Die Cabrio-Saison ist schon einige Wochen alt, doch der Sommer kommt nicht so richtig in Gang. Wer die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, auf die Schnelle ein offenes Fahrzeug sucht und auch Old- und Youngtimer in Betracht zieht, sollte einen Blick auf das Angebot in Friedrichshafen werfen.
Bei 3.333 Euro geht es los - Fiat 126 A Pop
Das günstigste Cabrio ist zugleich eines der offensten. Ein Fiat 126 A aus dem Jahr 1992 lockt unübersehbar in Halle B4. Die bunte Lackierung des "Pop"-genannten Sondermodells kann einfach nicht übersehen werden - trotz der winzigen Ausmaße einer zu groß geratenen Schuhschachtel. Der 652 Kubikzentimeter große Zweizylinder wird sicherlich nicht zum Rasen animieren, nur 23 PS stehen dem Fahrer zur Verfügung - doch genau das kann ja für manche auch den Reiz des Kleinen ausmachen.
Bis 10.000 Euro - offener BMW, MG oder VW
Wer bis zu 10.000 Euro ausgeben möchte, kann zwischen mehreren Cabrios wählen: Ein BMW 320i von 1989 wird für mutige 8.900 Euro angeboten, ein Käfer Cabriolet, gerade aus Kalifornien importiert, soll 8.700 Euro kosten. Oder soll es ein echter britischer Rodster sein? Dann könnte der MGB für 8.999 Euro das Richtige sein.
Die teuersten Cabrios auf der Klassikwelt Bodensee
Der teuerste Franzose in Friedrichshafen ist ein Citroen DS 21 Cabriolet von Chapron, das bei 120.000 Euro liegt. Etwa auf dem gleichen Niveau findet sich ein 1970er Mercedes-Benz 280 SE 3.5, das für 129.350 Euro angeboten wird. Deutlich exklusiver reist man im Maserati Mistral Spider aus dem gleichen Jahr, das 127.500 Euro kosten soll. Nur vier Exemplare des Mistral als Rechtslenker sollen laut Anbieter entstanden sein.
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