Die Fans der Marke Mercedes kamen aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt angereist - die abenteuerlichste Anfahrt über Land hatte ein Clubmitglied aus dem Iran, den weitesten Reiseweg ein Neuseeländer.
Silberpfeile sind die StarsDie unangefochtenen Stars des letzten August-Wochenendes waren freilich die legendären Silberpfeile aus den dreißiger und fünfziger Jahren: Gänsehautgefühl auf den Zuschauerrängen, denn in dieser Formation tritt das klangstarke Orchester aus Kompressor- und Saugmotoren nur alle Jubeljahre zusammen auf.
Die Dramaturgie der Vorführungen war fein erdacht, denn zunächst eroberten die Silberpfeile einzeln die kleine Rundstrecke und bretterten schließlich alle zusammen im Kreis herum. Spätestens bei der Ausfahrt hielt es keinen der Zuschauer mehr auf den Sitzen der Tribüne, und der stürmische Applaus übertönte beinahe den Motorenlärm.
Rennfahrer-Legenden am Start
Bei den Demonstrationsfahrten der historischen Silberpfeile saßen berühmte Piloten am Steuer. In den Rennwagen aus den 1930er und 1950er Jahren die ehemaligen Rennfahrern Hans Hermann (W 196 Stromlinie), Dieter Glemser (W 196), Roland Asch (W 165) Jochen Maas (W 125) und Klaus Ludwig (W 25). Außerdem steuerte Bernd Schneider, fünffacher DTM-Champion, Mika Häkkinens Weltmeisterauto, den McLaren-Mercedes MP4-13 aus der Formel 1-Saison 1998.





