Seit 1997 veranstaltet Uwe Wybiralla das Treffen für alle Nippon-Liebhaber, zunächst in Dortmund, ab 2000 in Essen. Schnell entwickelten sich die Nippon Classic Days zum Jahrestreffen der Japan-Fans.
Dass es viele Oldtimerfreunde gibt, die sich für die Produkte der japanischen Hersteller begeistern können, verrät ein Besuch der Nippon Classic Days. Im letzten Jahr kamen rund 250 Fahrzeuge und 200 Motorräder auf das Gelände der Dampfbierbrauerei nach Essen-Borbeck. Die japanischen Hersteller wie Honda, Daihatsu, Suzuki, Datsun, Mitsubishi, Nissan, Subaru, Kawasaki, Yamaha oder Mazda werden auch in diesem Jahr wieder mit ihren oft überraschenden Kreationen vertreten sein.
Imageproblem der japanischen Fahrzeuge - nur wenige Ausnahmen:
Viele der Fahrzeuge, die es in Essen am 13. September zu sehen gibt, sind fast völlig aus dem Straßenverkehr verschwunden. Ihr Problem ist das mangelnde Image. Nur wenige Japaner - wie die Z-Modelle von Datsun, die ersten Celica von Toyota oder die Wankel-Mazda, angefangen beim ersten Serienfahrzeug mit Wankelmotor Cosmo - sind in der Oldtimerszene als Klassiker akzeptiert. Vor allem die Kleinwagen wurden allerdings schnell verschrottet. Ein Grund dafür waren die Ersatzteilprobleme. Entweder sind sie horrend teuer, oder es gibt die Teile nur im Ausland - USA und Japan bieten sich an.
Wie vielfältig die Fernostautos sind, lässt sich am besten in Essen bestaunen - vielleicht kommt der ein oder andere auf den Geschmack.





