Mit der Auto e Moto d'Epoca 2010 waren allerdings nicht alle zufrieden: Der österreichische Oldtimer-Händler Franz Wittner, in Padua mit zehn Autos angereist, gab sich nach der Messe eher verhalten: "Ich konnte nur zwei Autos verkaufen. Es sieht so aus, als ob diesmal die guten Käufer aus Deutschland und der Schweiz gefehlt haben."
Mirbach neues Management stellt sich vor
Erstmals auf einer Messe vertreten war das neue Mirbach-Management mit Besitzer Michael Mandat, 38, und seinem Kommunikationschef Lutz Schilling. Mandat: "Wir haben hier mit unseren besten Autos Flagge gezeigt und beim Käuferpublikum hohe Akzeptanz gefunden. Bei der Retro Classics in Stuttgart werden wir noch deutlich prominenter auftreten."
Neben den großen Händlern sind die Spezialitäten von Padua gerade die italienischen Kleinwagen vom Schlag eines Fiat 500, einer Autobianchina oder des Fiat 600 samt ihrer Abarth-Derivate. Diese Fülle an automobilen Klassikern aus Italien, an die man sich mit Liebe und Respekt erinnert, ist in Padua unübertroffen. Die Preise für Modelle von Porsche und Mercedes-Benz lagen nach Schätzungen von Insidern in diesem Jahr etwa zehn bis 15 Prozent über vergleichbaren Angeboten in Deutschland.
Auch die Abarth-Preise steigen im Renntempo: Zwei 850 und 1000 TC wurden mit je 50 000 Euro angeboten, ein Bialbero kostete 140 000, und für ein OT-1300-Coupé wurden 250 000 Euro gefordert. Abarth-Experte Engelbert Möll: "Das Abarth-Angebot lag in Padua auf internationalem Niveau."
Mehr Preise und Impressionen aus Padua gibt es in unserer Fotoshow.




