Porsche- und VW-Teilemarkt: 6. Strähle Porsche SWAP Treffen

Strähle Porsche Swap Treffen

Am 8. November rief Paul Ernst Strähle die Porsche- und Käfer-Fans ins Remstal nach Schorndorf. Wenn es Zweifel geben sollte, ob es die so oft gerühmte Porsche-Familie heute noch gibt, lassen sich diese mit einem Besuch beim jährlichen Porsche SWAP nachhaltig ausräumen.

Ex-Porsche-Rennfahrer und Veranstalter Paul Ernst Strähle scharte dort zum sechsten Mal die Jünger der luftgekühlten Fortbewegung um sich, heißt aber selbstverständlich auch die Anhänger der Frontmotor-Porsche willkommen.

Porsche-Motorenpapst Hans Mezger und Ex-Rennleiter Peter Falk waren dabei

Strähle selbst ist aber nicht die einzige Ikone der Sportwagen-Geschichte, denn 2009 wurden neben Ex-Rennleiter und Fahrwerks-Konstrukteur Peter Falk auch Hans Mezger vor Ort gesichtet, also jener geniale Ingenieur, der uns nicht nur den Sechszylinder des 911 bescherte, sondern auch den Zwölfzylinder des 917. Neben den Unruheständlern waren allerdings auch einige aktive Porsche-Mitarbeiter vor Ort.

Gespräche ergeben sich in der lockeren Atmosphäre fast zwangsläufig, die Herren sind gern bereit Devotionalien zu signieren, selbst wer bloß schüchtern in der zweiten Reihe steht, hört die eine oder andere Anekdote aus der Historie. Schmerzlich vermisst wurde in diesem Jahr der 356 A 1600 GT Carrera mit dem Strähle 1957 seine Klasse bei der Mille Miglia gewinnen konnte. Letztes Jahr war das Auto noch in Schorndorf zu sehen, in diesem Jahr steht es dagegen im neuen Porsche Museum, würdig platziert zwischen den wichtigsten Porsche-Straßen-Rennwagen.

Edelschrott und gesuchte Teile, die in Gold aufgewogen werden

Die meisten SWAP-Besucher sind allerdings nicht mit gucken und zuhören zufrieden, sie kommen zum Einkaufen und einige auch zum Tauschen, denn dass ist der Sinn eines SWAP. Meist werden freilich Teile gegen Euro getauscht. Ihnen fehlt ein perfekt restaurierter Satz 16-Zoll-Fuchsfelgen? Kein Problem für 2.400 Euro sind sie dabei. Vollständig restaurierte Motoren sind ebenso zu finden, wie pockennarbige Alu-Klumpen, die nur noch entfernt eine Ähnlichkeit mit einem Zylinderkopf oder einer Vergaserbank haben, aber solcher Edelschrott bildet hier die große Ausnahme.

Schmale Budgets werden eher bei den zahllosen Modellautos oder Kleinteilen ausgeräumt. Oder natürlich bei den Bücher, Betreibsanleitungen, Broschüren, Pressemappen, Aufklebern etc., etc. Auch der King of Cool Steve McQueen ist in die Galerie für Kunst und Technik gekommen. Er blickt von zahllosen Postern, Buchdeckeln, Fotos und Aufklebern in die Runde und gehört längst zum Mythos der Marke, deren Fans, nein - Angehörige im Spätherbst nach Schorndorf pilgern.

Weitere Informationen unter www.straehle.org

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