Mercedes-Benz SL-Klasse 300 SL "Flügeltürer"

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Technische Daten

Bauart:
Coupé
Farbe:
silber
Erstzulassung:
03/1955
Türen:
2
Kilometerstand:
13.800 km
Hubraum:
2.996 ccm
Kraftstoff:
Benzin
Leistung:
235 PS(173 kW)
Getriebe:
Schaltgetriebe

Beschreibung

Der hier zum Verkauf angebotene Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer (W198 I) wurde im März 1955 über die Mercedes-Benz Niederlassung in Zürich an seinen ersten Besitzer in die Schweiz ausgeliefert. Dieser hatte einen sehr besonderen Farbgeschmack, bestellte er doch als einziger die Farbe Graumetallic (DB 105) ab Werk sowie die seltenste der drei Stoffausstattungen (Grün/Beige). 

Später wurde der Flügel in Deutschland von Grund auf restauriert und dabei der Fokus auf die Optimierung der Performance gelegt. So wurden Scheibenbremsen an der Vorderachse verbaut, um der etwas unterdimensionierten Trommelbremse Abhilfe zu schaffen. Die Sidepipes bringen nicht nur eine Leistungssteigerung mit sich, sondern reduzieren außerdem die im Innenraum entstehende Hitze und sorgen nebenbei für eine äußerst ansprechende Akustik.

Der Wagen befindet sich seit vielen Jahren in einer Sammlung in Süddeutschland. Dort genießt er perfekte Bedingungen, denn neben einer klimatisierten Lagerung wird er regelmäßig gefahren und gewartet. So befindet er sich auch heute noch in einem hervorragenden technischen Zustand und macht aufgrund der verbesserten Fahreigenschaften auch noch richtig Spaß auf der Straße.

Besonderheiten

  • Als Einziger ausgeliefert in der Farbe Graumetallic (105)
  • Restauriert und umgebaut in Deutschland
  • Scheibenbremsen an der Vorderachse
  • Weniger Hitze im Innenraum dank der Sidepipes
  • Nardi Holzlenkrad
  • Sport-Nockenwelle
  • Verstärktes Fahrwerk
  • Elektr. Doppelkontakt Zündanlage
  • Rennschalensitze
  • Kopie der originalen Daimler-Benz Datenkarte

Historie der Baureihe

Der 300 SL der Baureihe W 198 geht auf den Rennsportwagen Mercedes-Benz W 194 zurück. 1951 beschloss Daimler-Benz, an Rennen teilzunehmen und zu diesem Zweck einen Sportwagen zu bauen. Im Jahr 1952 nahm der W194 an den wichtigsten Rennen des Jahres teil. Der neue SL startete Anfang Mai bei der Mille Miglia und erreichte den zweiten Platz, beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans gewann der 300 SL die ersten beiden Plätze.

Die Serienproduktion des 300 SL war ursprünglich nicht geplant. Die Idee eines abgeschwächten Grand- Prix-Wagens, der auf wohlhabende Leistungsenthusiasten auf dem boomenden amerikanischen Nachkriegsmarkt zugeschnitten sein sollte, wurde 1953 vom US-amerikanischen Mercedes-Importeur Max Hoffman bei einem Direktorentreffen bei Daimler-Benz in Stuttgart vorgeschlagen. Der neue Generaldirektor von Mercedes, Fritz Koenecke, stimmte dem zu, als Hoffman 1.000 Autos bestellte. Darüber hinaus wurde die Produktion eines kleineren Roadsters, des Mercedes-Benz 190 SL, angekündigt, nachdem Hoffman einen weiteren Auftrag über 1.000 der 190 SL erteilt hatte.

Die beiden Sportwagen feierten ihre Premiere auf der International Motor Sports Show in New York, die im Februar 1954 stattfand. Mercedes-Benz erlebte auf dem Automobilsalon eine sehr positive Besucherresonanz, die Serienproduktion des 300 SL Coupés begann schließlich im August 1954 im Werk Sindelfingen.

Der Motor für den 300 SL basierte auf dem M186 aus der 300 „Adenauer“-Limousine (W 186). Um eine rennbereite Leistung zu liefern, wurden unter anderem eine Trockensumpfschmierung und eine mechanische Benzindirekteinspritzung von Bosch verbaut, eine Premiere im Automobilbau. Der sogenannte M198-Motor produziert 215 PS bei 5.800 U/min und 275 Nm Drehmoment bei 4.600 U/min. Damit die große Ansaugbrücke unter die flache Motorhaube passt, wurde der Motor um 50 Grad nach links geneigt. Der von Rudolf Uhlenhaut entwickelte Gitterrohrrahmen des 300 SL wiegt schlanke 82 kg und sorgt für eine hohe Stabilität. Allerdings war dies der Grund dafür, dass keine normalen Türen ver

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