Kaufberatung Chevrolet Impala SS 327: Der dezente Ami-Sportler

Chevrolet Impala SS 327

Die einst extrem erfolgreiche Chevrolet Impala-Baureihe besitzt auch in Europa einen hohen Bekanntheitsgrad. Besonders reizvoll sind die dezent gestylten Modelle aus den frühen Sechzigern - am besten mit dem rasanten SS-Paket.

Die auf einem separaten Rahmen ruhende Karosserie des Chevrolet Impala gilt als ziemlich rostresistent. Neben den obligaten Schwachpunkten wie Schweller, Türunterkanten und Radläufen sollten auch die Bodenbleche im Bereich der Rückbank und des Kofferraum kontrolliert werden. Gelegentlich neigen die Ränder der Innenkotflügel im Motorraum zu Durchrostungen. Undichte, wasserdurchlässige Fenster können bei den von außen wie auch von innen verchromten Fenstereinrahmungen zu Korrosion führen. Wichtig sind Vollständigkeit und Zustand des für die SS-Version typischen Chromschmucks sowie der formschönen Radkappen. Und: bei originaler, nicht verschlissener Federung kein hängendes Wagenheck!

Wertungen
Alltagstauglichkeit
8 Sterne
Ersatzteillage
6 Stern
Reparaturfreundlichkeit
8 Stern
Verfügbarkeit
4 Sterne
Nachfrage
6 Sterne
Unterhaltskosten
6 Sterne

Ein intakter V8-Motor startet spontan bei jeder Betriebstemperatur und gibt als mechanisches Laufgeräusch nur ein leises Zischeln von sich. Nach etwa 160.000 Kilometer Laufleistung sollten der Zustand der Kette für den Nockenwellenantrieb und die Ventilschaftdichtungen überprüft werden, die oft unter langen Standzeiten leiden. Schaltund Automatikgetriebe gelten als robust. Die Automatik sollte spontan auf Gasbefehle reagieren und nicht gummibandartig schalten. Der allgemeine Wartungszustand lässt sich leicht an der Vorderachse ablesen, die jährlich geschmiert werden muss. Um Probleme mit nicht passendem Ersatz zu vermeiden, ist die originale Motorisierung vorzuziehen.

Preisentwicklung
Bei Einführung 1961 (Chevrolet Impala SS 348)   2.959 Dollar
Bei Produktionsende 1969 (Chevrolet Impala SS 427)   3.507 Dollar

Dank der heute noch großen Beliebtheit der Impala-Modelle, die mit Bel Air, Biscayne und Caprice technisch nahezu identisch sind, gibt es bei der Teilebeschaff ung einschließlich Karosserieblechen keine Probleme. Die Preise sind günstig. Engpässe sind hingegen bei einigen Interieur-Komponenten zu erwarten, ganz besonders bei Lenkrädern.

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