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Kaufberatung VW Typ 3, 1600 A, L, LE: Der Langschnauzer

Solide Verarbeitung und stärker dimensionierter Plattformrahmen schützen den VW besser gegen Rost. Doch die Pontonkarosserie des Typ 3 bietet reichlich Nährboden.

Bilder
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Foto: Uli Jooß

  • Alltagstauglichkeit
  • Verfügbarkeit
  • Ersatzteillager
  • Nachfrage
  • Reparaturfreundlichkeit
  • Unterhaltskosten

Karosserie-Check

Schon der Wagenbug des Typ 3 birgt zahlreiche Rostnester. Sie bilden sich gern um die Scheinwerfertöpfe der vorderen Kotfl ügel (auf Spachtel achten), in Höhe der A-Säule und bei den Modellen ab 1969 um den Tankeinfüllstutzen. Rostanfällig sind auch die Stehbleche des Vorderwagen, die Reserveradwanne und die Aufnahmen der Stoßfänger. Schweller, Türböden und die hinteren Kotfl ügel im Bereich zwischen B-Säule und Radlauf sind ebenfalls häufi g betroffen. Der Zentralrohr-Plattformrahmen selbst zeigt sich ziemlich rostresistent. Es ist aber unbedingt auf die Hohlräume an den C-Säulen in Höhe der Lüftungsschlitze zu achten.

Technik-Check

Die luftgekühlten VW-Boxer sind mit Ausnahme des sensibleren 1600 LE-Aggregats robust und langlebig - regelmäßigen Ölwechsel (alle 5.000 km) des spärlichen Ölinhalts von nur 2,5 Litern vorausgesetzt. Thermisch ist der dritte Zylinder bedenklich, ein Kompressionsdruck-Diagramm gibt Aufschluss über die Gesundheit des Flachmotors. Ölverlust im Bereich der Stößelrohre ist dagegen normal, typisch sind auch defekte Heizbirnen und Schalldämpfer. Die Getriebe sind unauffällig, im Fahrwerksbereich neigen die Vorderachskörper zum Durchrosten.

 7.630,00 Mark
 8.825,00 Mark

Ersatzteile

Technikteile sind für den VW Typ 3 preiswert und in großer Auswahl erhältlich – dafür sorgen schon die zahlreichen Spezialisten wie Volkswarenhaus, Fa. Dieter Schmidt-Lorenz oder das Volkswagen-Audi Classic Parts Center. Bei Karosserie und Ausstattungsteilen wird es manchmal schwierig.

Spezialisten

Clubs

Uhrensammler Bernard Uhrensammler Bernard » 12.03.2010, 12:56 Uhr  #1

Ja !
genau mit dieser babyblaue Farbe sah er aus, den 1500S die mein Vater sich in den Sechstiger -nach etlichen Käfer- neu kaufte.
Und beim allerersten 1000km Service auf der Hebebühne (in Den Helder - Nord Holland) wollte man zuzüglich die zwei Vergaser abregeln, wobei das sehr lange und flache Luftfiltergehäuse zeitweise am Boden plaziert wurde. Beim rückwärts herabfahren also dann 'kratsch-kratsch' genau über diesem Teil, das danach plötzlich noch etwas flacher aussah. Mit erröteter Kopf fing der Mechaniker mit Hammer an zu dengeln und versprach: "In fünf Minuten sieht man nichts mehr davon". Vater's Reaktion: "Ich glaub dir schon, aber vielleicht können Sie sich vorstellen dass ich ein neues bevorzüge". Der Garage-chef stand bei dem alles dabei und brummte nur "Tja...tja hmm". Nach anderthalb Woche war das neue Teil im Wagen.

Im direktem Vergleich mit Käfern ein toller Wagen. Viel später wurde dann u.a. wegen Benzinverbrauch, Lärm und Heizung auf Renault 16TL umgewechselt.

Uhrensammler.

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