Kaufberatung Opel Kadett E Cabriolet: Zuverlässiger Viersitzer mit Freiluftfeeling

Opel Kadett E Cabrio

Der offene Opel Kadett wurde in Italien bei Bertone gebaut. Die dort gefertigten Cabrios mit Blitz zeigen dieselben Eigenschaften wie die Limousinen aus Bochum: Sie sind zuverlässig und günstig, aber rostgefährdet.

Wie die Kadett E-Limousinen leidet auch das Cabrio der Baureihe unter mangelnder Rostvorsorge. Schon kleine Kratzer im Lack bieten der Korrosion schnellen Nährboden. Besonders gefährdet sind Kotflügelkanten, Schweller und die Radläufe. Auch die Auspuffanlage und die Bremsleitungen sind sehr rostanfällig. Viel Elektronik hat der Kadett zwar nicht – aber das Wenige reicht aus, um viel Ärger zu machen. Deshalb empfiehlt sich auch die Suche nach einem Wagen mit manuellem Verdeck. Kadett Cabrios mit hoher Leistung – vor allem die härter abgestimmten Zweiliter GSi-Modelle – neigen zu starken Karosserieverwindungen.

Wertungen
Alltagstauglichkeit
10 Sterne
Ersatzteillage
8 Stern
Reparaturfreundlichkeit
8 Stern
Verfügbarkeit
8 Sterne
Nachfrage
6 Sterne
Unterhaltskosten
8 Sterne

Die Motoren – der ausreichende starke, genügsame 1,6-Liter mit 75 PS (mit Kaltlaufregler für rund 200 Euro auf D3 umrüstbar) sowie der kräftige und sparsame Zweiliter mit 115 PS (auf Euro 2 umrüstbar) – schaffen hohe Laufleistungen. Sie neigen aber im Alter zu Öl-Undichtigkeiten, wie auch die Getriebe. Diese lassen sich bei hohen Laufleistungen häufig nur schwer schalten, vor allem der Rückwärtsgang hakt beim Einlegen gern. Ein weiterer Schwachpunkt sind die Bremsen: Wegen korrodierter Leistungen können sie schief ziehen.

Preisentwicklung
Bei Einführung 1987 (Opel Kadettt E Cabrio 1.6 i)   26 870 Mark
Bei Produktionsende 1993 (Opel Kadettt E Cabrio 1.6 i)   34 350 Mark

Für das Kadett E Cabrio gibt es noch fast alle Ersatzteile. Schwierig wird es nur bei speziellen Kleinteilen – etwa Druckknöpfen für die Persenning oder Innenausstattungsdetails. Alles wirklich Wichtige hat die Opel-Werkstatt oder der freie Händler.

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