Ab 13.30 fällt der Hammer. Das Spektrum der Fahrzeuge ist wieder einmal groß. Vom 1929er Chevrolet International bis zum 2002er Ford Thunderbird, vom Vorkriegsrennwagen bis zum Kei-Car aus den neunziger Jahren.
Die Highlights: Plymouth mit Schweizer Haut, Vorkriegsrenner und ein seltenes Mercedes-Coupé
Zu den Stars der Auktion gehört der Mercedes-Benz 300 S von 1953 (Lot 60). Von dem Coupé entstanden nur wenig mehr als 200 Exemplare. Bis zu 110.000 Euro werden für das angebotene Exemplar erwartet, das sich seit 1956 im Vorbesitz befindet. Ähnlich selten ist Lot 61, ein Ferrari 250 GTE der zweiten Serie, von dem rund 350 Exemplare gebaut wurden. Auf bis zu 116.500 Euro wurde das restaurierte Coupé mit dem 240 PS-V12 geschätzt.
Noch rarer ist das Plymouth PJ Cabriolet mit einer Karosserie von Tüscher aus Zürich. Das viertürige Cabrio wurde 1935 gebaut und von 2002 bis 2008 komplett restauriert. Zwischen 96.500 und 103.500 Euro soll das schweizerisch-amerikanische Produkt kosten, das seinem Erstbesitzer 25.000 Schweizer Franken wert war.
Wer ein Auto für historische Rennveranstaltungen sucht, könnte mit Lot 114 glücklich werden, einem Amilcar C3 Speciale Monaco von 1932. Der Amilcar verbrachte nach einem Unfall mehrere Jahrzehnte in einer Scheune, bevor er 2004 neu aufgebaut wurde. Rund 40.000 Euro werden erwartet. Mehr als doppelt so teuer könnte der Alvis Speed 25 Special Tourer von 1935 (Lot 77) werden - der Schätzpreis liegt bei bis zu 86.500 Euro.
Hinter Lot 48 verbirgt sich ein Fiat O.S.C.A. Spider von 1961. Das Fahrzeug besitzt den Motor der Gebrüder Maserati, der mit 40.000 Kilometer eine sehr geringe Laufleistung aufweisen soll. Auf 22.500 und 24.000 Euro wird das Estimate beziffert.
Bundesratslimousine und Altlast vom Autofriedhof Gürbetal
Wer gleiten möchte wie einst die Mitglieder des Schweizer Bundesrats, sollte bei Lot 81 seine Hand heben. Der Cadillac Fleetwood Special ist eine von fünf Limousinen, die im Einsatz für die Schweizer Repräsentanten waren. Das Modell aus zweiter Hand von 1970 hat erst 72.000 Kilometer gesammelt und soll zwischen 10.000 und 13.500 Euro kosten.
Lot 48 A ist ein Lancia Aurelia, den der jetzige Besitzer bei der Versteigerung des Autofriedhof Gürbetal im September erwarb und nun wieder abstoßen möchte. Er zahlte 8.960 Franken für das 1950er Cabriolet aus der Feder Pininfarinas. Der Schätzpreis liegt bei 7.500 bis 9.500 Euro.
Einige Fahrzeuge mit näheren Angaben und dem Schätzpreis gibt es in unserer Fotoshow oben.




