Die Veranstalter der Retro Classics kündigen für die Messe vom 12. bis 14. März die "Crème de la Chrome" an. In acht Messehallen auf rund 100.000 Quadratmetern präsentieren sich 1.000 Aussteller. Motor Klassik sagt Ihnen, was wo geboten wird.
Bei so einem umfangreichen Programm für Autoliebhaber, Sammler und Schrauber auf der Retro Classics ist es gar nicht so einfach den Überblick zu behalten. Das Konzept der "Themenhallen", das schon in den vergangenen Jahren zum Einsatz kam, soll auch bei der zehnten Retro Classics wieder eine Orientierung geben.

Bereits am Anfang des Messebesuchs warten am Eingang Ost automobile Schmuckstücke auf die Besucher. Die Schörghuber Gruppe zeigt unter anderem den Original-Porsche Typ 64 der Rallye Berlin-Rom aus dem Jahr 1939, das Mercedes-Benz Design Center zeigt im Atrium eine Schau von Studien, Skizzen und Modellen.
Retro Classics 2010: Halle 1 ist fest in der Hand der Hersteller
Die Halle 1 ist fest in der Hand der Automobilhersteller und Zulieferer. Dort präsentieren sich Jaguar, Aston Martin, Ferrari und Peugeot sowie Restauratoren und Premium-Händler. Ebenfalls in Halle 1 vertreten sind die Daimler AG mit dem Mercedes Classic Center, Abarth, Mazda, das Meilenwerk, Bosch oder die Schwabengarage. Zudem finden Besucher dort auch die Sonderschau "200 Jahre Peugeot" sowie eine Ausstellung der Privatsammlung Frey aus Augsburg mit rund 20 Mazdas aus den späten 50er Jahren bis zu Baujahren Mitte der 70er. Das Auktionshaus Lankes wird auf der Galerie am Freitag und Samstag wieder versteigern.
Schwerpunkt in Halle 3 ist das Thema "Neo Classics". Darunter sind aktuelle Luxuslimousinen, Manufakturfahrzeuge und Sportwagen zu verstehen, die schon heute als Klassiker gelten. Lotus, Maserati, Lamborghini oder Ferrari spielen dabei die Hauptrolle. Die zweite Schau in Halle 3 widmet sich ebenfalls einem aktuellen Thema: "Vorwärts in die Vergangenheit - die elektrische Mobilität". Es sind rund 30 Fahrzeugemit Elekktro-Antrieb von 1900 bis heute zu sehen.
Youngtimer auf der Retro Classics 2010
Ganz dem Thema Youngtimer widmet sich die Messehalle 5 der Retro Classics 2010. Das Motor Klassik-Heft "Youngtimer" wird dort einen "Concours de Nonchalance" veranstalten, an dem 30 Fahrzeuge teilnehmen werden, die von der Lesern ausgewählt worden sind. In Halle 7 finden sich die Oldtimerclubs aus Deutschland und dem Ausland.
Das Thema Motorsport spielt erneut in Halle 4 die erste Geige. Das Highlight ist dabei zweifelsohne die Sonderschau zum 100-jährigen Jubiläum von Alfa Romeo mit rund 50 Unikaten aus der Sammlung des Privatsammlers Corrado Lopresto sowie aus dem Alfa-Romeo-Museum in Arese bei Mailand.
Rahmenprogramm rundet die Retro Classics 2010 ab
Mehr als 350 Fahrzeuge, die nicht jünger als Baujahr 1984 sind, suchen in Halle 6 auf dem Markt einen neuen Besitzer. Hier verkaufen gewerbliche und private Händler ihre Lieblinge. Der internationale Teilemarkt für Zubehör und Originalteile ist in Halle 9 angesiedelt.
Weitere Themen auf der Retro Classics 2010 sind die Sonderschau zum Thema Landmaschinen und Traktoren in Halle 8 und Omnibusse, Lastkraftwagen und Zugmaschinen sowie Feuerwehrfahrzeuge. Die Oldtimer-Messe wird durch das Rahmenprogramm abgerundet. Am Samstag, 13. März, findet in Halle 1 ab 19 Uhr die Retro Night mit verschiedenen Bands und einer Modenschau statt.
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Die Fakten zur Messe:
Öffnungszeiten: Freitag 12., bis Sonntag, 14. März 2010
Fr.: 10.00 bis 19.00 Uhr
Sa. und So.: 9.00 bis 18.00 Uhr
Kassenschluss: Fr. 18.00 Uhr
Sa. und So.: 17.00 Uhr
Am Donnerstag, 11. März, findet von 14 Uhr bis 20 Uhr der Preview-, Fachbesucher- und Pressetag statt - ausschließlich für Aussteller und Preview-Ticketinhaber.
Eintrittspreise:
Tageskarte (inkl. VVS): 14,00 Euro
Tageskarte Kinder: 6- einschließlich 16 Jahren (inkl. VVS): 7,00 Euro
ermäßigte Eintrittskarte: Schüler, Studenten, Rentner, Wehr- und Zivildienstleistende, Schwerbeschädigte (mit Ausweis) (inkl. VVS): 10,00 Euro
Dauerkarte: 24,00 Euro
Weitere Preisangebote und Informationen unter www.messe-stuttgart.de/retro/
Autor: Bianca Leppert
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Absolute FRECHHEIT ! Nie wieder !
Die Messe wirkte im Vergleich zu den früheren besuchen am alten Standort steril; Krankenhausatmosphäre mit wenig echtem sound, wenig Dynamik, kaum mal ein Motor zu hören, was bewegtes zu sehen, Videos; hm - irgendwie ungemütlich. Mehr Ministände und ein Teilemarkt mit privater Atmosphäre war auch irgendwie zu vermissen. Wo war sind die kleineren Vereine? Und habe ich Toyota übersehen. Überzogene Preise von A, wie Aufbereitungsmittel über Porsche (2,4er Rostlaube mit etlichen Mängel für 55tEuro und mehr) bis Z, wie zeitgenössisches Zubehör. Zum Teuren gehört übrigens teures Parken. Und nun oft dieselbe Dame auf den Fotoimpressionen hier - klar ist die nett- das zeigt aber doch, dass das Thema irgendwie verfehlt wurde. Trendy halt. (Pfui eine Spinne.) Nee, neee- irgendwie war das früher doch ehrlicher und eigentlich echt viel schöner.
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