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Geheimtipp Opel Kadett A, ab 6500 Euro

Kleinwagen mit großem Sympathie-Bonus

Der Kadett A war Opels Antwort auf den Käfer, und keine schlechte dazu: Der ab 1962 in Bochum gefertigte Kadett A erweist sich als wesentlich moderner als sein Wolfsburger Gegenspieler, seine kantige Karosserie als geräumiger.

Opel Kadett A, Frontansicht Foto: Archiv 13 Bilder

Schneller ist er mit seinem 40 PS starken Vierzylinder obendrein, trotz seiner kleinen 12-Zoll-Räder und dem spärlich dimensionierten Blattfeder-Fahrwerk. Nur gegen den Rost hat die Karosserie des neuen Kadett keine Chance.

Der zuerst vorgestellten Limousine und dem gleichzeitig präsentierten Caravan folgt 1963 das Coupé mit dem 48 PS starken S-Motor, der ab sofort auch in den beiden anderen Modellen zu haben ist. Der Kadett entpuppt sich als Bestseller, der Clou ist sein Breitbandtacho, dessen Anzeige je nach Tempo die Farbe von Grün über Gelb bis Rot wechselt. Doch trotz großer Nachfrage führt Opel bereits 1965 mit dem Kadett B einen neuen, eleganter gezeichneten Nachfolger ein.

Immerhin entstehen in drei Jahren fast 650.000 Kadett A, bis heute überlebt haben jedoch nur die wenigsten. Suchen und schützen. Ab etwa 6.500 Euro geht es los.