Highlights vom Parkhaus-Markt der Bremen Classic
Billig-Porsche und ein 12 Zylinder zum Dacia-Preis
Die Highlights vom Parkhaus-Markt der Bremen Classic Motorshow: französische Kleinwagen, ein Porsche 911 zum fairen Preis und ein 12-Zylinder-Schnäppchen.
31.01.2026
Andreas Of-Allinger, Daniel Endreß
Foto: Daniel Endreß
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Der Twingo-Hype ist auch in Bremen angekommen. Dieses Exemplar aus 2005 erstrahlt in "Pastell Gelb".
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Er hat 94.000 Kilometer auf der Uhr und der Besitzer stellt sich einen Preis von 4200 Euro vor.
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Wem der Twingo zu wenige Zylinder hat, findet in diesem Mercedes-Benz CL 600, Baujahr 2000, derer zwölf.
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Für dieses 367 PS starke Coupé mit einer angegebenen Laufleistung von 42.000 Kilometern werden 20.950 Euro aufgerufen.
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Auch echte Raritäten stehen im Messe-Parkhaus, so wie dieser 1960er Continental Mark V als "Formal Sedan".
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Von dieser amerikanischen Luxusyacht in dieser Ausführung wurden insgesamt nur 136 Stück gebaut. 5,77 Meter lang, 2.410 Kilogramm schwer und angetrieben von einem 319 PS starken 7,0-Liter-V8, soll dieses Exemplar 44.500 Euro kosten.
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Wir bleiben in Amerika mit diesem gelb leuchtenden Exzentriker: Plymouth Prowler, Baujahr 1999.
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In Bremen steht dieser Serien-Hot-Rod in exzellentem Zustand da, mit gerade einmal 18.070 Meilen auf dem Tacho. Wer den kommenden Sommer in diesem 3,5-Liter-V6 befeuerten Exoten genießen möchte, muss 39.500 Euro mitbringen.
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Die Franzosen sind los in Bremen: Nach dem Twingo nun dieser Citroën ZX 2.0i 16V.
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Für 5.500 Euro bekommt man diesen 163 PS starken Hot Hatch mit nachgerüstetem Bilstein-Fahrwerk. Allerdings zählt der Odometer bereits 248.000 Kilometer.
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Keine Bremen Classic Motorshow ohne einen Audi S2 im Parkhaus. In diesem Jahr finden wir hier die familienfreundliche Variante als S2 Avant.
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Originaler Zustand, ein Vorbesitzer, 89.000 Kilometer, Baujahr 1995 und der stolze Preis von 36.900 Euro stehen auf dem Verkaufsschild.
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Etwas günstiger gelingt hier der Einstieg ins Porsche-Universum. Dieser 911 (996) soll 29.900 Euro kosten.
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Das Cabrio mit roter Innenausstattung ist ein Japan Re-Import mit 95.000 Kilometern.
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Und noch ein kleiner Franzose. Dieser Peugeot 106 als Sondermodell Long Beach ...
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... der irgendwann zwischen 1996 und 1998 gebaut wurde, war bereits am Freitagmittag verkauft.
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Ein Cabrio für die Langstrecke: Dieser offene E46 wird vom 150 PS starken M47-Vierzylinder-Dieselmotor angetrieben.
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Achja, und eine Anhängerkupplung hat er auch. Nur die Laufleistung hat der Verkäufer nicht auf sein Schildchen geschrieben. Dafür aber seine Preisvorstellung von 12.500 Euro.
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Noch mehr Kuriositäten: Dieser GAZ-13 Tschaika von 1970 soll als repräsentativer Dienstwagen des bulgarischen Staatsapparats fungiert haben.
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Angetrieben wird die 5,6-Meter-Limousine von einem 5,5-Liter-V8 mit 197 PS. Ein Stück Geschichte für 55.000 Euro.
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Der steht auch nicht an jeder Ecke: Einer von insgesamt 280 gebauten VW Polo Treser GT.
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Für diesen eigenwilligen, 75 PS starken Targa-Polo mit 71.000 Kilometern möchte der Verkäufer 6100 Euro.
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Man bekommt einen Volvo aus Schweden, aber Schweden nicht aus dem Volvo. Passenderweise hat dieser Volvo PV444 einen Parkplatz am Parkhaus-Rand bekommen, wo er sanft vom Bremer Schnee zugedeckt wurde.
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Für 13.800 Euro kann man diesen charakterstarken Skandinavier aus dem Jahr 1953 erstehen.
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Einen kleinen Franzosen haben wir noch: Citroën AX 1,0i Teen als Viertürer.
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95.400 Kilometer, 45 PS und ein Preis von 4200 Euro.
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Ja, der erste Renault Twingo bekommt von der Szene derzeit viel Liebe und der Hype ist auch in Bremen angekommen. Im Fahrzeugmarkt im Messeparkhaus findet man beispielsweise einen pastellgelben aus 2005 für 4.200 Euro. Aber auch andere französische Kleinwagen scheinen auf der Welle mitzuschwimmen. Peugeot 106, Citroën AX und ZX und noch weitere Vertreter dieser Gattung stehen in auffällig hoher zahl zwischen den angebotenen Autos und waren teilweise bereits am Freitagmittag verkauft.
Preise? Scheinen abgekühlt
Insgesamt scheinen sich die Preise, die in den letzten Jahren stets nach oben geklettert sind, wieder ein wenig abzukühlen. So steht im Bremer Parkhaus zum Beispiel ein Porsche 911 Cabrio (996) als Japan-Re-Import mit unter 100.000 Kilometern auf der Uhr für knapp unter 30.000 Euro. Und an anderer Stelle findet man einen Mercedes-Benz CL600 mit nur 42.000 Kilometern für etwa 21.000 Euro. Kein so schlechter Kurs, um Zwölfzylinder zu fahren.
Natürlich ziehen auch wieder etliche Exoten Blicke auf sich. Zum Beispiel ein 1960er Continental Mark V. 2,4 Tonnen schwer, 5,77 Meter lang und mit 7,0-Liter-V8 unter der Haube – ein beeindruckender Luxuskreuzer aus den USA. Nicht weniger beeindruckend ist das Pendant aus dem einstigen Ostblock: Ein 1970er GAZ-13 Tschaika in Blau, der in Bulgarien als Staatskarosse gedient haben soll, steht ebenfalls auf einem der Parkdecks. Weitere Highlights sind ein Plymouth Prowler in schreiendem Gelb, ein VW Polo Treser GT oder ein Audi S2 Avant.
Weitere Klassiker finden Sie in der Fotostrecke.
Das ist die Bremen Classic Motorshow
Die Messe Bremen erwartet auf 52.000 Quadratmeter Hallenfläche rund 730 Aussteller, Händler und Privatverkäufer aus zehn Ländern. Über 100 Clubs zeigen, wie lebendig, vielfältig und kreativ die Szene ist. Die Petromobilia-Auktion "Oil & Rust", die 2025 zum ersten Mal in Bremen stattgefunden hat, wird auch 2026 dabei sein.
Nachwuchs, Parkhaus-Markt, Allrad-Klassiker
Flächen für den Oldtimer-Nachwuchs und moderne Klassiker haben in Bremen schon Tradition, ebenso der Markt für Oldtimer und Youngtimer von Privatverkäufern und Händlern im Parkhaus. Darüber hinaus hat Projektleiter Frank Ruge für 2026 zwei Sonderschauen organisiert: Eine zeigt Sportwagen mit Allradantrieb, eine andere italienische Sportmotorräder. Bei der Sportwagenschau sind unter anderem Audi Quattro, Bugatti EB 110 und Porsche 959 zu sehen sein.
Die Sonderausstellung "Italienische Motorräder 1950 bis 1995" zeigt 24 Maschinen mit Hubräumen von 65 bis 400 Kubik. "Wir rücken die elegante Verbindung von Design, Leichtbau und Fahrdynamik, die Marken wie Moto Guzzi, Laverda, MV Agusta, Gilera, Benelli und Ducati zu Ikonen machten, ins Rampenlicht", sagt Ruge. Auch Motorräder eher weniger bekennter Hersteller wie Parilla, Comet, Moto Bi und Rumi sind in Bremen ausgestellt.
Termin, Anreise und Preise
Datum: Freitag, 30. Januar bis Sonntag, 1. Februar 2026
Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr
Eintrittskarten: Tagesticket 18 Euro, Zwei-Tages-Karte 28 Euro
Die Messe Bremen ist zu Fuß vom Bahnhof erreichbar. Autofahrer können an der Messe parken.
Adresse: Findorffstr. 101, 28215 Bremen