Mercedes-Benz SL (R 129) Brabus 7.3S V12
304 km/h für 200.000 Euro
RM Sotheby's versteigert am 4. Juli 2026 am Tegernsee einen Mercedes SL mit 7,3-Liter-V12 von Brabus. Das "Biest aus Bottrop" ist komplett schwarz und läuft 304 km/h.
19.06.2026
Andreas Of-Allinger
Foto: Lukas Magerl/RM Sotheby's
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RM Sotheby's versteigert am 4. Juli 2026 am Tegernsee einen Mercedes SL mit 7,3-Liter-V12 von Brabus. Das "Biest aus Bottrop" ist komplett schwarz und läuft 304 km/h.
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Der Schätzpreis liegt bei 200.000 bis 250.000 Euro.
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Brabus hat von 1995 bis 2001 einige Mercedes-Benz 600 SL mit einem 7,3-Liter-V12 ausgerüstet.
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Mit dem größeren Hubraum, Änderungen am Motor und einer angepassten Motorsteuerung leistete der Zwölfzylinder, den Brabus auch in E-Klasse und S-Klasse einbaute, 582 PS.
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Ein schnelleres und komfortableres Cabrio gab es in den 90er-Jahren nicht.
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Für so viel Gutes mussten Kunden allerdings auch reichlich Geld auf den Tisch legen: Zu den 223.330 D-Mark Grundpreis für einen SL 600 kamen allein für den Motor rund 100.000 Mark Umbaukosten.
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Im Jahr 1996 baute Brabus einen Mercedes SL von 1995 zum 7.3S um.
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Der Roadster erhielt neben dem größeren Motor ein verbessertes Fahrwerk, dreiteilige 18-Zoll-Räder im Monoblock-III-Design, eine Sportabgasanlage, verstärkte Bremsen von Alcon und ein Aerodynamikkit.
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Passend zur Außenfarbe: Die Brabus-Räder haben schwarz lackierte Felgensterne.
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Das Interieur ist mit reichlich Wurzelholz und schwarzem Leder ausgestattet.
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Die Interieur-Qualität eines R129 ist auch nach rund 30 Jahren über jeden Zweifel erhaben.
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Kurios: Erst im Januar 2001 bekam der Roadster einen 300-km/h-Tacho und dazu eine Öltemperaturanzeige anstelle der serienmäßigen Verbrauchsanzeige.
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Luxus der 1990er: Becker Traffic Pro mit Pfeilnavigation, Sitze mit Heizung, Fahrwerk mit Verstelldämpfung.
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Sanfter Hinweis auf einen starken Motor: Wählhebel mit V12-Logo.
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Serie: Automatischer Überrollbügel. Extra: Sitznischen im Fond.
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Der Überrollbügel klappt automatisch aus, wenn Sensoren kritische Fahrsituationen erkennen.
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Betriebsanleitung, Wartungsheft und diverse weitere Dokumente gehören zum Auto.
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Brabus hat von 1995 bis 2001 einige Mercedes-Benz 600 SL mit einem 7,3-Liter-V12 ausgerüstet. Mit dem größeren Hubraum, Änderungen am Motor und einer angepassten Motorsteuerung leistete der Zwölfzylinder, den Brabus auch in E-Klasse und S-Klasse einbaute, 582 PS.
Neupreis: über 300.000 Mark
Eine neue Dimension für das Topmodell der Baureihe R129: Im SL 600 war der M120 mit 394 PS der stärkste ab Werk lieferbare Motor für die Baureihe – bis 1999 der SL 73 AMG kam; dessen 12-Zylinder hat mit 525 PS gegenüber dem Brabus jedoch das Nachsehen und ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Der Brabus läuft 304 km/h. Ein schnelleres und komfortableres Cabrio gab es in den 1990er-Jahren nicht. Für so viel Gutes mussten Kunden allerdings auch reichlich Geld auf den Tisch legen: Zu den 223.330 D-Mark Grundpreis für einen SL 600 kamen allein für den Motor rund 100.000 Mark Umbaukosten.
Im Jahr 1996 baute Brabus einen Mercedes SL von 1995 zum 7.3S um. Der Roadster erhielt neben dem größeren Motor ein verbessertes Fahrwerk, dreiteilige 18-Zoll-Räder im Monoblock-III-Design, eine Sportabgasanlage, verstärkte Bremsen von Alcon und ein Aerodynamikkit. Das serienmäßige 722.6-Fünfgang-Automatikgetriebe ist verstärkt. Der TÜV nahm den Umbau am 13. Juni 1996 ab, am 12. Juli 1996 wurde der 7.3S im Kreis Warendorf zugelassen. Der Roadster ist komplett schwarz: Karosserie, Stoßfänger, Seitenleisten und Hardtop sind in Pearl Black lackiert, die Räder haben einen schwarzen Felgenstern und das Interieur ist mit schwarzem Leder ausgestattet. Schwarz sind auch die Saugrohre des Zwölfzylindermotors.
Schätzpreis: 200.000 bis 250.000 Euro
Kurios: Erst im Januar 2001 bekam der Roadster einen 300-km/h-Tacho und dazu eine Öltemperaturanzeige anstelle der serienmäßigen Verbrauchsanzeige. Im April 2003 kaufte der dritte Besitzer das Auto und ließ es in Passau zu. Der Verkäufer hat das Auto seit Mai 2025. RM Sotheby's versteigert den Brabus-Mercedes am 4. Juli 2026 bei einer Auktion am Tegernsee. Der Schätzpreis liegt bei 200.000 bis 250.000 Euro.